Zuchtviehauktion

Zufriedenstellende Preise bei Kühen, weibliche Zuchtkälber gefragt

12.03.2021 | Stand 18.03.2021, 16:07 Uhr

Foto: 123rf.com

Die Auktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz w. V. am Mittwoch, 10. März, war gekennzeichnet von einem breiten Angebot an weiblichen Großtieren. Bei den weiblichen Zuchtkälbern zogen die Erlöse gegenüber den Vormonaten deutlich an.

Von Rinderzuchtverein Oberpfalz/Pressemitteilung

Schwandorf. Der Körkommission wurden neun hoffnungsvolle Jungbullen vorgestellt. Die Bullen überzeugten meist mit sehr guter Entwicklung und hervorragenden Zuchtwerten. Für den Prüfeinsatz wurden diesmal leider keiner der Bullen ausgewählt. Lediglich ein Bulle konnte für den Einsatz in den Natursprung verkauft werden.

Die Auktion der weiblichen Großtiere war diesmal mit 67 Jungkühen, sieben Kühen mit mehr als einer Kalbung und einer Kalbin der Jahreszeit entsprechend gut beschickt. Die angebotenen Tiere überzeugten meist mit sehr guter Qualität. Corona-bedingt war die Anzahl der Käufer diesmal etwas geringer. Allerdings wurden im Vorfeld eine ganze Reihe von Kaufaufträgen an das Verbandspersonal delegiert. Es entwickelte sich von Beginn an eine flotte Versteigerung, bei der die Gebote aber stets sehr qualitätsbezogen abgegeben wurden. Tiere mit abfallender Qualität konnten diesmal – wenn auch zu verminderten Preisen – abgesetzt werden. Besonders gefragt waren laufstallgeeignete Tiere mit guter Euteranlage. Am Ende der Auktion errechnete sich bei den Jungkühen mit 1.617 Euro ein Durchschnittspreis, der um rund 130 Euro geringer war als bei der Februar-Auktion.

Mit 70 Tieren war die Auktion der weiblichen Zuchtkälber auch diesmal nur knapp beschickt. Die angebotenen Kälber überzeugten meist mit guter Entwicklung. Es konnten ausnahmslos alle angebotenen weiblichen Zuchtkälber zu guten Preisen abgesetzt werden. Besonders gefragt waren Tiere mit altersgerechter Entwicklung und guten väterlichen und mütterlichen Abstammungen. Die Versteigerung der männlichen Nutzkälber am 8. März war geprägt von einer deutlich besseren Nachfrage. Bei einem Durchschnittsgewicht von 92 Kilo wurde ein Erlös von 5,83 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) je Kilogramm Lebendgewicht erzielt. Für ein männliches Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 485 Euro (ohne Mehrwertsteuer) anlegen.

Der nächste Zuchtviehmarkt für Bullen, Kalbinnen, Jungkühe und weibliche Zuchtkälber findet in Schwandorf am Mittwoch, 7. April, statt.