Führung

Virtuelle Einblicke in die Fertigungswelt von Continental

17.03.2021 | Stand 18.03.2021, 16:02 Uhr

Foto: Continental Regensburg

Continental in Regensburg bietet seit Jahren professionell geführte Touren durch die Produktion und das Logistikzentrum an. Alleine im Jahr 2019 haben rund 80 Führungen mit etwa zehn Teilnehmenden stattgefunden. Seit Beginn der Corona-Pandemie können die Touren in der ursprünglichen Version leider nicht mehr stattfinden. Jedoch hat der Mobilitätszulieferer im vergangenen Jahr unter anderem für Kundenbesuche auf virtuelle Führungen und Werksbegehungen umgestellt, um trotz der aktuellen Situation einen Einblick in sicherer Atmosphäre ermöglichen zu können.

Von Continental/Pressemitteilung

Regensburg. So auch am Dienstag, 9. März. Auf Initiative des Verbands der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer Bayern (VHB) – Ortsgruppe Regensburg konnten sich rund 20 Professorinnen und Professoren der OTH Regensburg auf virtuelle Art und Weise ein Bild der Elektronikfertigung von Continental in Regensburg machen. Mithilfe einer sogenannten Remote-Expert-Brille, einer interaktiven Datenbrille, konnten die Lehrenden aus unterschiedlichen Fachbereichen einen Blick hinter die Kulissen der Elektronikfertigung werfen.

In seiner Begrüßung betonte René Krahn, Standort- und Werkleiter, wie wichtig der Austausch und die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft sei. Er stellte zunächst den Continental-Standort Regensburg vor gab einen ersten Einblick in die im Werk implementierten Industrie 4.0 Anwendungen und Technologien. Melanie Hentschel, Leiterin CBS & Transformation bei Continental Regensburg, führte im Anschluss virtuell durch das Werk. In etwa 50 Minuten wurden sowohl das Elektronikwerk mit seinen SMT-Prozessen als auch Industrie-4.0-Themen wie Geolocation oder Automated Replenishment vorgestellt. Neben zahlreichen Stationen wurden zudem innovative, virtuelle Kommunikationstools wie die Pilot-App zur Schichtplanung oder ein digitales Linienboard gezeigt.

René Krahn zeigte sich erfreut über das große Interesse an dem virtuellen Programm: „Im Rahmen der Führung durch das Werk Regensburg konnten wir zeigen, an welchen Innovationen und spannenden Themen wir hier im Werk Regensburg arbeiten und welche Schritte wir in Richtung digitale Fabrik bereits unternommen haben.“ In der nachfolgenden Fragerunde entstand eine angeregte Diskussion rund um die gezeigten und digitale Fertigungsthemen. Professorin Birgit Rösel, Sprecherin der VHB-Ortsgruppe Regensburg, zeigte sich beeindruckt von der virtuellen Führung. Im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen bedankte sie sich ganz herzlich bei René Krahn und seinem Team und freut sich bereits heute auf die Zeit „nach Corona“, um sich dann vielleicht auch live ein Bild von der Regensburger Continental-Produktion machen zu können.