Drogen und Waffen

Versuchte Tötung: Großrazzia im Regensburger Rockermilieu

01.09.2021 | Stand 01.09.2021, 14:06 Uhr

−Foto: PP Oberpfalz/fb

Großrazzia in Regensburg: Die Polizei und zahlreiche Spezialkräfte haben am Mittwoch mehrere Objekte in der Region durchsucht. Anlass war eine versuchte Tötung in der Rockerszene Anfang August.

Die Einsatzkräfte starteten die Aktion in den frühen Morgenstunden. Auf ihrer Liste standen mehrere Objekte im Großraum Regensburg, darunter elf Wohnungen und zwei Clubhäuser. Grund für die Razzia war die versuchte Tötung zweier Männer, mutmaßliche ehemalige Mitglieder eines örtlichen Rockerclubs. Die beiden wurden am 5. August zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Zwischenzeitlich konnten sie das Krankenhaus wieder verlassen. Bislang konnte die Polizei elf Beschuldigte im Alter zwischen 21 und 60 Jahren identifiziert. Laut Polizei waren Streitigkeiten und mögliche Forderungen der Grund für die Tat.

Bei der Razzia am Mittwoch wurden drei Männer (21, 53 und 57) festgenommen. Bei einem anderen Beschuldigten fanden die Beamten rund ein Kilogramm Amphetamin im Kühlschrank. Auch er wurde vorläufig festgenommen. Die Razzia förderte außerdem andere Drogen und Waffen zu Tage. Datenträger, Smartphones und Bargeld wurden sichergestellt.

− els