Schulanfang

Sicherer Schulweg: Regensburger Polizei gibt Tipps

14.09.2021 | Stand 14.09.2021, 13:05 Uhr

−Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa

Die Sommerferien sind vorbei und für viele Mädchen und Jungen beginnt wieder das neue Schuljahr. Darunter sind auch zahlreiche Schulanfänger.

Gerade diese „Abc-Schützen“ liegen der Polizei besonders am Herzen, da sie zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern gehören und besonderer Rücksicht bedürfen, schreibt die Polizeiinspektion Regensburg Süd in einer Pressemitteilung. Daher möchte sie zusammen mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg einen Beitrag leisten, damit der Schulanfang in geordneten Bahnen verläuft und das Miteinander im Straßenverkehr funktioniert.

An allen Grundschulen im Stadtgebiet wird die Polizei bei Schulbeginn und Schulende der Erstklässler vor Ort sein. Besonderes Augenmerk wird auf Falschparker in Schulnähe gelegt. Gegen diese wird konsequent eingeschritten. Die Polizei appelliert an die Eltern, die Ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen: „Versuchen Sie bitte, nicht direkt vor der Schule einen Parkplatz zu suchen. Fahren Sie rechtzeitig los und suchen Sie sich Parkmöglichkeiten im weiteren Umkreis.“ Die schwerpunktmäßige Überwachung des Schulwegs durch die Polizei und den Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg erfolgt vom 14. September bis 1. Oktober. Die Polizeibeamten werden hier insbesondere die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht im Auge haben.

Tipps der Polizei

Kinder am Fahrbahnrand sind immer ein Signal, um die Fahrgeschwindigkeit zu reduzieren und bremsbereit zu sein. Besonders sensible Bereiche sind Bushaltestellen, wenn Schulbusse ihr Warnblinklicht eingeschaltet haben und Kinder gerade aus- oder einsteigen. Bedenken Sie, dass Kinder morgens häufig in Eile sind und nach Schulschluss müde und unkonzentriert sind. Auch hier gilt: „Fuß vom Gas“. Schulanfänger sollten grundsätzlich nicht mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Den Anforderungen des Straßenverkehrs ist ein sechsjähriges Kind als Radfahrer mit schwerem Schulranzen auf dem Rücken nicht gewachsen. Die Auswertung der Schulwegunfälle im Stadtgebiet ergibt regelmäßig, dass die Mehrheit der Kinder mit dem Fahrrad auf dem Schulweg verunglückt.

− pnp