Urteil

Schwarzarbeit: Unternehmer spart 76.000 Euro Sozialabgaben

15.04.2021 | Stand 15.04.2021, 11:52 Uhr

−Foto: Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung

Ein Unternehmer aus dem Raum Regensburg hat über mehrere Jahre Lohn schwarz ausbezahlt. Dabei entstanden 76.000 Euro Schaden für die Sozialkassen.



Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg ergaben, dass der Geschäftsmann über einen Zeitraum von über vier Jahren mehrere Arbeitnehmer in seinem Betrieb beschäftigte, ohne diese ordnungsgemäß bei den zuständigen Sozialversicherungsträgern anzumelden, informiert das Hauptzollamt in einer Pressemitteilung.



Freiheitsstrafe zur Bewährung und Geldauflage


Er zahlte einigen Arbeitnehmern einen Teil des Lohns schwarz aus, andere erhielten den kompletten Lohn schwarz ausbezahlt. Seinen Verpflichtungen, die Sozialversicherungsbeiträge rechtzeitig und vollständig zu entrichten, kam der Arbeitgeber nicht nach. Dadurch sparte er sich Sozialabgaben in Höhe von insgesamt 76.000 Euro.


Das Amtsgericht Regensburg verurteilte den Unternehmer zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten, ausgesetzt zur Bewährung, sowie zu einer Geldauflage von 15.000 Euro. Zusätzlich muss der Verurteilte für die Verfahrenskosten und die vorenthaltenen Sozialversicherungsbeiträge aufkommen.

− kwi