Uni Regensburg

Regensburger Arbeitsgruppe forscht an Corona-Medikament

30.04.2021 | Stand 30.04.2021, 10:41 Uhr

„Das Virus wird nicht mehr komplett verschwinden, das ist sehr unwahrscheinlich“, denkt Professor Gernot Längst. −Foto: privat

Auch wenn es bei der Impfung langsam, aber sicher vorwärts geht: Die Hoffnung auf ein Medikament gegen das Coronavirus bleibt. Daran geforscht wird auch in Regensburg.

Von Kathrin Lechl

Regensburg. Gernot Längst, Professor für Biochemie an der Universität Regensburg, und seine Arbeitsgruppe arbeiten mit Zuversicht und Hochdruck an der Entwicklung eines solchen – mit ein wenig Glück und der nötigen Finanzspritze könnte es in fünf Jahren ein Corona-Medikament aus Regensburg geben.

„Wir haben relativ frühzeitig im April letzten Jahres losgelegt“, erzählt Längst im Gespräch mit der Passauer Neuen Presse. Nun habe man sechs Kandidaten gefunden, die das Virus hemmen könnten. „Auf jeden Fall ein erster Erfolg“, zeigt sich Professor Längst zuversichtlich. Doch der weitere Prozess „dauert bestimmt fünf Jahre“, gibt der Professor zu bedenken. Mit Hilfe der Medizinalchemie werden diese Kandidaten nun miteinander verglichen und optimiert – bis hoffentlich irgendwann ein Medikament ohne Nebenwirkungen hergestellt werden kann.