Stigmatisierung

Kinderarzt über Schüler-Selbsttests: „Nicht dramatisieren“

17.04.2021 | Stand 17.04.2021, 20:23 Uhr

−Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Von Kristin Winderl

Mindestens zweimal pro Woche müssen sich Schüler auf das Coronavirus testen lassen, wenn sie am Präsenzunterricht teilnehmen wollen. Die Selbsttests vor Ort in der Schule stehen in der Kritik.



Es sei eine psychische Belastung und Bloßstellung für die Kinder, wenn sie vor allen anderen Mitschülern positiv getestet würden und dann in Isolation müssten, finden Kritiker. Dr. Dominik A. Ewald, Kinderarzt aus Regensburg und Landesverbandsvorsitzender des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, glaubt nicht, dass das so ein großes Problem wird.



„Ich denke, das wird überdramatisiert.“ Entscheidend sei, dass die Lehrkräfte den Kindern die Situation richtig vermitteln. Auch dass die Kinder die Tests unter Aufsicht ausführen sollen, sollte keine allzu große Herausforderung sein, schätzt Dr. Ewald.

Den ganzen Artikel lesen Sie auf pnp.de.