„Offene Impftage“

Impfen ohne Anmeldung: Landkreis Cham hält an Angebot fest

19.07.2021 | Stand 19.07.2021, 15:13 Uhr

−Symbolbild: dpa

Die „Offenen Impftage“ des Landkreises Cham in der vergangenen Woche sind nach Angaben des Landratsamtes „hervorragend angenommen“ worden. Das Angebot soll deswegen fortgesetzt werden.

Vom 14. bis 16. Juli wurden laut Landratsamt insgesamt 652 Impfdosen in beiden Impfzentren verabreicht. Landrat Franz Löffler wertet das als vollen Erfolg: „Im Vergleich zu den allgemein zurückgehenden Zahlen der Registrierungen hat sich an diesen Tagen die dreifache Zahl der sonst angemeldeten Personen impfen lassen. Das zeigt, dass durchaus auch weiterhin die Bereitschaft besteht, sich impfen zu lassen. Wir werden dieses niedrigschwellige Angebot deshalb fortsetzen und haben bereits einige Ideen in Planung.“


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Zunächst bieten die Impfzentren des Landkreises in Bad Kötzting und Roding auch in dieser Woche wieder schnell verfügbare Impftermine an. Geöffnet sind die Impfzentren von Montag bis Freitag von 9 bis 12.15 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr. Impfungen können aktuell mit den Impfstoffen von BioNTech, Moderna und Johnson&Johnson durchgeführt werden. Wer mit einem bestimmten Impfstoff geimpft werden will, sollte sich vorab kurz mit der Hotline (09971/78-992) in Verbindung zu setzen, sodass ein Termin eingeplant werden kann. Eine vorherige Registrierung im Bayerischen Impfportal sei weiterhin nicht notwendig, beschleunige aber den Prozess, heißt es seitens des Landratsamtes.

In den Impfzentren können alle impfwilligen Personen geimpft werden: Einwohner des Landkreises Cham, aber auch aus anderen Landkreisen, Pendler und Urlaubsgäste, Kinder ab 12 Jahren mit Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten. Ebenso sind auch Zweitimpfungen möglich, falls die Erstimpfung beim Haus-/Betriebsarzt erfolgte.

Zum Stand vom 18. Juli wurden im Landkreis Cham in den Impfzenten und bei den Hausärzten.73.346 Personen (57,3 Prozent aller Einwohner) mit der Erstimpfung versorgt, davon haben bereits 60.289 Personen (47,1 Prozent) die Zweitimpfung erhalten.

− cav