Bestehende Termine bleiben

Impfdosen knapp: Stadt Regensburg muss Zweitimpfungen priorisieren

19.05.2021 | Stand 19.05.2021, 12:55 Uhr

−Symbolfoto: dpa

Wie die Stadt Regensburg informiert, müssen in den kommenden Wochen die Impfstoffe, die an das städtische Impfzentrum geliefert werden, primär für anstehende Zweitimpfungen verwendet werden.


Das bedeutet, dass sich Impfungen mit BioNTech zunächst auf Zweitimpfungen konzentrieren. Die Zweitimpfungen nach der Erstimpfung mit AstraZeneca werden für über 60-jährige im Impfzentrum auch weiterhin mit AstraZeneca durchgeführt.

Für die Zweitimpfungen nach der Erstimpfung mit AstraZeneca für unter 60-jährige wird ein mRNA-Impfstoff von BioNTech oder Moderna verabreicht.


Impftermine bleiben bestehen

„Die reduzierte Anzahl der Impfdosen ermöglicht es uns derzeit leider nicht, weiter so viele Termine für eine Erstimpfung anzubieten“, so Richard Leberle, ärztlicher Leiter des Impfzentrums. „Die vereinbarten Termine für eine Erstimpfung im Impfzentrum bleiben jedoch bestehen, da wir keinen Impfstoff verfallen lassen wollen."

Die wenigen Erstimpfungen, die in den nächsten Tagen verabreicht werden, sind laut Stadt möglich, da einige Personen ihre Termine beim Impfzentrum abgesagt haben, um sich beim Hausarzt oder einem niedergelassenen Arzt impfen zu lassen.



Wann wieder Termine vergeben werden können, ist unkkar

„Wir bitten nochmals darum, die Daten im Impfportal BayIMCO zu löschen, wenn man die Corona-Schutzimpfung bei einem Arzt erhalten kann. Nur so können zügig weitere Termine für impfwillige Personen vereinbart werden“, erläutert Roland Käs, Leiter des Impfzentrums.

Wann wieder mehrere Termine für Erstimpfungen über BayIMCO vergeben werden können, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Öffentlichkeit wird aber zeitnah informiert.

62.000 Erstimpfungen in Regensburg

Regensburg steht mit rund 62.000 Erstimpfungen, die im Impfzentrum und in Arztpraxen verabreicht wurden, insgesamt sehr gut da, bilanziert die Stadt. Und auch in den vier Regensburger Kliniken, die über das städtische Impfzentrum mit Impfstoff versorgt werden, wurden über 10.000 Erstimpfungen durchgeführt.

Der zuständige Rechts- und Regionalreferent der Stadt, Dr. Walter Boeckh: „Das Team im Impfzentrum sowie die vielen niedergelassenen Ärzte haben in den letzten Monaten und Wochen unter teils widrigen Rahmenbedingungen Schwerstarbeit vollbracht, dafür gebührt ihnen der Dank der gesamten Stadtgesellschaft.“

− nis