Kelheim

Hilferufe lösen großangelegte Suchaktion in Kelheim aus

03.06.2021 | Stand 03.06.2021, 7:31 Uhr

−Symbolbild: dpa

Weil zwei Zeugen am Mittwochnachmittag auf Höhe des ehemaligen Steinbruchs im westlichen Bereich des Donauparks Kelheim Hilferufe meldeten, haben die Einsatzkräfte eine großangelegte Suchaktion gestartet - vergeblich.



Der Hilferuf soll von einem Mann gekommen sein. Diese Zeugen riefen daraufhin, ob jemand Hilfe benötige. Aus einer nicht näher bestimmbaren Richtung wurde nun ein „Ja!“ gerufen. Weitere Versuche, mit der scheinbar hilflosen Person Kontakt aufzunehmen, scheiterten jedoch.

Es wurde daraufhin eine großangelegte Suche in die Wege geleitet.

Da nicht genau verifiziert werden konnte, aus welchem Bereich die Hilferufe genau kamen, wurden die näheren Bereiche, Waldstücke, Kletterfelsen, Donauufer bis hin zum Klösterl und dem Mountainbike-Trail der Befreiungshalle abgesucht.

Bei der Absuche des unwegsamen, felsigen Geländes kamen die Einsatzkräfte der Bergwacht mit Wärmebild-Drohne, fünf Personensuchhunde und der Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Auch Befragungen von Ausflüglern, insbesondere im Bereich des Donauparks und des Klösterl, verliefen ohne weiterführende Erkenntnisse. Es waren rund 100 Einsatzkräfte aus dem Bereich der Feuerwehren Kelheim, des Bayerischen Roten Kreuzes, der Bergwacht Bayerwald, der Rettungshundestaffel Kelheim, Polizeibeamte der PI Kelheim, der Bereitschaftspolizei Eichstätt, des Einsatzzuges Landshut und ein Polizeihubschrauber bei der mehrstündigen Absuche involviert.

Da der Polizeiinspektion Kelheim keine Vermisstenmeldung vorliegt und es zu keinen weiteren Mitteilungen verdächtiger Wahrnehmungen kam, wurde die groß angelegte Suche um 22.15 Uhr beendet.

− pnp