Nach Hochwasser

Glauber zu Donau-Flutpoldern: Es ist jetzt Zeit zu handeln

19.07.2021 | Stand 19.07.2021, 6:01 Uhr

Thorsten Glauber (Freie Wähler), Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz −Foto: Peter Kneffel/dpa

Von Alexander Kain

Mit einer Beratungsoffensive will Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) Kommunen gezielt zu Schutzkonzepten informieren und hat noch einmal eindringlich für neue Donau-Flutpolder geworben.

Bayerns Kommunen sollen mehr tun, um sich fit zu machen gegen die Folgen von Starkregen. „Die aktuellen Ereignisse zeigen, dass es jede Kommune treffen kann“, sagte Glauber in einem Interview mit der PNP. Es sei jetzt Zeit zu handeln. Selbst wo es keine Gewässer gäbe, könne es zu Katastrophenlagen kommen. Die Staatsregierung wolle aus dem Katastrophenereignis nun Schlussfolgerungen für Bayern ziehen. „In einem ersten Schritt werden wir unsere Beratungsstrukturen in der Fläche Bayerns weiter stärken. Mit einer Beratungs-Offensive wollen wir Kommunen gezielt informieren und fördern. Mittel zur Unterstützung der Kommunen sind ausreichend vorhanden“, kündigte Glauber an. Er appellierte an die Kommunen, „von unserer Förderung Gebrauch zu machen“

Zugleich kündigte Glauber an, schon bald würden die Sturzflut-Gefahrenkarten zur Prognose von Oberflächenabflüssen und Sturzfluten veröffentlicht. Diese waren bereits im Rahmen der Starkregenkatastrophe in Simbach an Inn 2016 von der Staatsregierung angekündigt worden – und hatten eigentlich Ende 2020 vorgelegt werden sollen.

Das Interview im Wortlaut lesen Sie hier.