Per Whatsapp
Frau in der Oberpfalz wird Opfer von Betrug: Über 10.000 Euro Schaden

06.05.2022 | Stand 07.06.2024, 20:29 Uhr

Eine Frau aus Neumarkt in der Oberpfalz ist einer Betrugsmasche per Whatsapp zum Opfer gefallen. Sie hat mehrere Überweisungen veranlasst, sodass es zu einer Schadenssumme von über 10.000 Euro kam.



Betrüger kontaktierten die 58-Jährige und gaben sich als deren Tochter mit einer neuen Handynummer aus, teilt die Polizei mit. Sie baten die Mutter laut Polizei darum, für die Tochter offene Rechnungen zu überweisen. Daraufhin veranlasste die Neumarkterin mehrere Überweisungen, sodass es zu einer Schadenssumme von über 10.000 Euro kam.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt eindringlich vor dieser und ähnlich gelagerten Betrugsmaschen: In vergangener Zeit kam es gehäuft zu Betrugsfällen mittels Messengerdiensten, heißt es. Die Betrüger kontaktieren ihre Opfer per Whatsapp und geben sich als nahe Angehörige aus. Meist werde ein Vorwand wie ein verloren gegangenes Handy als Grund für die neue Nummer angegeben. Die Geldforderung erfolge dann wegen einer vorgetäuschten Notlage. Ein Anruf oder eine Sprachnachricht werden meist abgelehnt, so die Polizei.

Die Polizei gibt Verhaltenstipps:

1. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich dringende Notlage eines nahen Angehörigen, der mittels Messengerdienst Geld fordert.
2. Nehmen Sie unbekannte Rufnummern nicht einfach als Kontakte auf.
3. Werden Sie misstrauisch, wenn Sie über Messengerdienste zu Geldzahlungen aufgefordert werden.
4, Falls sie nach Aufforderung bereits eine Überweisung getätigt haben, kontaktieren Sie sofort die Bank und veranlassen Sie eine Rücküberweisung.
5. Stellt sich heraus, dass es sich um einen Betrug handelt, erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.
6. Löschen Sie keinesfalls den Chatverlauf.

− tka