„Keine Alternative“

Flutpolder-Studie: Widerstand regt sich - Minister wirbt um Solidarität

12.07.2021 | Stand 12.07.2021, 18:55 Uhr

Diese Holzkonstruktion bei Wörth an der Donau zeigt die geplante Dammhöhe der Flutpolder. −Fotos: dpa

Von Alexander Kain

In der Diskussion um den Bau von Flutpoldern an der Donau wirbt Umweltminister Thorsten Glauber um Solidarität. Doch auch Widerstand regt sich.

Nachdem zwei groß angelegte Untersuchungen sowohl die Wirksamkeit als auch die Wichtigkeit der einst geplanten Kette an Donau-Flutpoldern bestätigen, regt sich insbesondere an zwei Standorten enormer Widerstand: Sowohl in Bertoldsheim im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen als auch in Eltheim/Wörthhof im Landkreis Regensburg wollen sich viele Anlieger nicht damit abfinden, dass bei ihnen nun doch Flutpolder gebaut werden könnten. Sie hatten sich in Sicherheit gewogen, nachdem CSU und Freie Wähler 2018 in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hatten, eben jene Flutpolder auf Eis zu legen.

Am Montag hat Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) die bayerische Studie, die bisher nur in Eckpunkten bekannt war, veröffentlicht. Eindringlich mahnte er die Donau-Anlieger zu verantwortungsvollem Handeln: „Entlang der Donau gilt das Solidarprinzip.“ Oberlieger seien für den Schutz der Unterlieger verantwortlich und sollten nie vergessen, dass auch sie selbst Unterlieger seien. Zudem wies er darauf hin, dass die unmittelbaren Anlieger eines Flutpolders im Fall eines extremen Hochwassers auch den größten Nutzen davon hätten.



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