Circa 4.000 Personen betroffen

Evakuierung in Regensburg – Fliegerbombe wird am Freitag entschärft

11.03.2021 | Stand 18.03.2021, 16:49 Uhr

Foto: PP Oberpfalz

Am Donnerstagvormittag, 11. März, wurde bei Bauarbeiten in Regensburg eine Fliegerbombe aufgefunden. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Evakuierung und Entschärfung.

Von PP Oberpfalz/Pressemitteilung

Regensburg. Gegen 7.30 Uhr war im Rahmen von Bauarbeiten an der Augsburger Straße in Regensburg eine Fliegerbombe aufgefunden worden. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Evakuierungs- und Entschärfungsmaßnahmen.

Es handelt sich um eine amerikanische, 250 Kilo schwere Fliegerbombe, ein so genannter Zerscheller. Der Kopfzünder ist intakt und enthält noch circa 60 Kilo Sprengstoff.

Die Entschärfung wird am Freitag, 12. März 2021, durchgeführt und beginnt voraussichtlich am frühen Nachmittag. Ab 11.00 Uhr werden Verkehrssperrungen und Evakuierungsmaßnahmen durchgeführt. Nach derzeitigem Stand beträgt der erforderliche Sperrradius im Stadtteil Kumpfmühl 400 Meter. Die Autobahn und der Zugverkehr sind vom Sperrradius nicht betroffen.

Von der Evakuierung sind circa 4.000 Personen betroffen. Im Sperrradius befindet sich auch ein Altenheim, dessen etwa 140 Bewohner ebenfalls evakuiert werden. Als Anlaufstelle für Personen, die ihre Wohnung verlassen müssen und nicht vorübergehend bei Freunden oder Verwandten unterkommen können, ist am 12. März ab 9 Uhr das Von-Müller-Gymnasium in der Erzbischof-Buchberger-Allee 21 geöffnet. Es wird darauf hingewiesen, dass die derzeit geltenden Corona-Regeln am 12. März auch während der Evakuierungsmaßnahmen Gültigkeit haben! Es dürfen zwei Haushalte, maximal fünf Personen, zusammenkommen.

Durch die Stadt Regensburg ist ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist unter der Rufnummer 0941/ 507-2326 am 12. März ab 8 Uhr besetzt.
In den übrigen Zeiten ist ein Anrufbeantworter mit Informationen geschaltet. Personen, die Hilfe brauchen, um ihre Wohnung zu verlassen, werden gebeten, sich an das Bürgertelefon zu wenden.