Regensburg/Passau/Rosenheim

Erste Reisewelle: Lange Staus auf der A3 - Lage in Oberbayern entspannt

03.07.2021 | Stand 03.07.2021, 20:46 Uhr

−Symbolfoto: dpa

Mit dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen hat am Samstag die erste große Reisewelle des Jahres begonnen. Auf der A3 brauchten Autofahrer jede Menge Geduld.



Schon vor Nürnberg erwartete Reisende am Morgen der erste lange Stau. Zehn Kilometer betrug dieser noch um 10.30 Uhr. Zeitverlust: rund 45 Minuten.







Gute Nerven brauchten Autofahrer auch ein paar Kilometer weiter südlich. An der Großbaustelle der A3 bei Regensburg wird am Wochenende gearbeitet und ein neuer Straßenbelag eingezogen. Infolge der Baumaßnahmen und des dichten Verkehrs staute es sich ab dem Vormittag bis zur Anschlussstelle Nittendorf zurück. Das sind weit mehr als 15 Kilometer. Der Zeitverlust betrug dort zeitweise deutlich über eine Stunde.



Bis zu zwei Stunden Wartezeit an der Grenze



Auch in Richtung Passau waren die ersten Auswirkungen der einsetzenden Urlaubszeit schon am frühen Morgen sichtbar. So bildeten sich an den Raststationen Bayerwald und Donautal in Richtung Österreich bereits vor 6 Uhr lange Warteschlangen. Gute Nerven brauchte man seit dem frühen Vormittag vor allem vor der Grenze: Durch die Kontrollen auf österreichischer Seite staute sich der Verkehr auf der A3 im Landkreis Passau bis in die Abendstunden auf deutlich mehr als 16 Kilometer zurück. Bei der Verkehrspolizei hat man das erwartet. „Damit haben wir gerechnet“, sagte ein Sprecher der VPI Passau auf PNP-Nachfrage. Bis zu zwei Stunden mehr mussten Verkehrsteilnehmer einplanen.



Lage in Oberbayern entspannt



In Oberbayern dagegen war die Verkehrslage am Samstag noch relativ entspannt. „Es staut sich ein bisschen“, sagte ein Sprecher der VPI Traunstein am Vormittag zur Situation an der A8. Gleiches Bild an der A93 bei Kiefersfelden. Dort ist das Verkehrsaufkommen laut eines Sprechers zwar „lebhaft“, die Verkehrslage sei aber „noch entspannt“.

− age