Zwei Tage allein im Wald

Das Wunder vom Čerchov: So geht es Julia (8) zwei Monate nach der Suchaktion

18.12.2021 | Stand 21.12.2021, 8:24 Uhr

Er ist der Held der wohl emotionalsten Geschichte des Jahres: Der tschechische Förster Martin Semecky fand im Oktober das vermisste Urlaubermädchen Julia in einem Waldstück nahe der Quelle Česká studanká. −Foto: dpa

Von Isabel Metzger

Zwei Monate ist es her, dass die achtjährige Julia auf dem Čerchov vermisst wurde und bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Julia wird ihr schönstes Weihnachten feiern können. „Es geht ihr ganz gut“, sagt Florian Beck, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz, über den aktuellen psychischen und physischen Gesundheitszustand des Mädchens. Es scheint das „Riesenabenteuer“ von damals offensichtlich gut verarbeitet zu haben.

Das Urlauberkind aus dem Berliner Raum wurde Mitte Oktober für 45 Stunden am tschechischen Berg Čerchov nahe der bayerischen Grenze vermisst. Der tschechische Förster Martin Semecky fand Julia nach knapp zwei Tagen. Die Retter bezeichneten es als ein Wunder, dass das Kind bei Temperaturen um den Gefrierpunkt überlebte. Die Eltern ließen nach dem Auffinden ihrer Tochter auch über die Polizei ihren ausdrücklichen Dank an die vielen Helfer ausrichten. Sie seien „überglücklich“.

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