Corona

Auswirkungen auf die KiTa-Bedarfssituation

17.03.2021 | Stand 18.03.2021, 15:28 Uhr

Kinderhaus Rubina. Foto: Evelyn Kolbe-Stockert

Die SPD-Stadtratsfraktion Regensburg hat sich an Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer mit der Bitte um Klärung gewandt, um vor dem Hintergrund der corona-bedingten Unsicherheiten zu erfahren, ob höhere Zahlen bei den Zurückstellungen vom Grundschulbesuch zu erwarten seien und wie sich die Corona-Situation auf den Bedarf an Kita-Plätzen 2021/2022 auswirken werde.

Von SPD-Stadtratsfraktion Regensburg/Pressemitteilung

Regensburg. „Viele Eltern denken derzeit darüber nach, ihre Kinder beim Schulstart zurückstellen zu lassen. Das wissen wir aus Gesprächen mit Erzieherinnen und mit Eltern, deren Kinder im Herbst eingeschult werden könnten“, stellt Stadträtin Evelyn Kolbe-Stockert fest. Ursache für diese Überlegungen sei offenkundig der Zick-Zack-Kurs, den der bayerische Kultusminister Michael Piazolo bei den Schulen seit einem Jahr fahre und der für große Verunsicherung bei den betroffenen Eltern sorgt. Offenkundig habe der Kultusminister bei den Eltern viele Fragen unbeantwortet gelassen.

„Es wird Zeit, dass der Freistaat Bayern für die Schulen endlich Regelungen findet, die über den Zeitraum einer Woche hinausgehend Schülerinnen und Schülern sowie Eltern Planungssicherheit geben“, betont der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Burger. „Nach über einem Jahr Pandemie sehe ich leider weder eine methodische noch eine konzeptionelle Weiterentwicklung im Schulbereich. Das halte ich für unverantwortlich, in der Schule werden schließlich die Grundlagen für unsere Zukunft gelegt.“

Auch die für die Kindergartenplanung zuständigen Kommunen bräuchten Planungssicherheit. Diese wäre insbesondere in dieser Woche, in der die Schuleinschreibungen für den September 2021 stattfinden, erforderlich gewesen. „Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, einen entstehenden Zusatzbedarf im KiTa-Bereich kurzfristig abzufangen“, betont Stadträtin Kolbe-Stockert. „Die betroffenen Eltern sind nun auf die bestmögliche Unterstützung durch die Stadt Regensburg angewiesen.“