Asklepios-Klinik Oberviechtach

Ärztlicher Direktor richtet Bitte an Bevölkerung – nötige Krankenhausaufenthalte nicht hinauszögern!

12.03.2021 | Stand 18.03.2021, 15:07 Uhr

Dr. Christian Glöckner, Oberarzt Innere Medizin, Asklepios-Klinik im Städtedreieck. Foto: Uwe Moosburger

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus beziehungsweise seinen Varianten ist im Landkreis Schwandorf nach wie vor hoch. Die Infektionswelle birgt aber laut Dr. Christian Glöckner, Ärztlicher Direktor der Asklepios-Klinik Oberviechtach, „noch andere, nicht zu unterschätzende Gefahren: Manche Patienten mit schweren und lebensbedrohlichen oder auch chronischen Erkrankungen vermeiden aus Angst vor dem Virus dringend notwendige Klinikbehandlungen und kommen zu spät ins Krankenhaus.“

Von Asklepios-Klinik Oberviechtach/Pressemitteilung

Oberviechtach. Wer unnötig warte, könne sich in Lebensgefahr bringen, denn die Grunderkrankung ist oft weit gefährlicher als das Risiko einer Corona-Ansteckung! Dr. Glöckner erklärt weiter: „Herzbeschwerden, entgleiste Stoffwechselerkrankungen, plötzlich einsetzende Gefühlsstörungen sind Beispiele für Symptome von bedrohlichen Erkrankungen, die eine sofortige Behandlung erfordern.“ Ähnliche Gefahren bestehen auch für Patienten, die an Krebs erkrankt sind. Denn: „Ohne Behandlung wachsen Tumore weiter, dehnen sich in Bereiche aus, wo wir nicht mehr operieren können oder bilden Tochtergeschwülste.“ Man dürfe anstehende Behandlungen oder begonnene Tumortherapien bis nach der Pandemie nicht aussetzen. Verzögerungen können viele Erkrankungen massiv verschlechtern, so dass die Beschwerden schlecht beherrschbar werden und eine Behandlung nur noch mit erheblich größerem Aufwand möglich ist.

„Oft kann durch frühzeitige Behandlung ein Aufenthalt im Krankenhaus deutlich verkürzt werden – ist die Erkrankung jedoch schon weiter fortgeschritten, ist ein längerer Krankenhausaufenthalt meist nicht zu vermeiden“, so Dr. Glöckner.

Außerdem ist man als Patient in der Klinik heute gut geschützt! Alle Patienten werden vor der Aufnahme auf COVID-19 getestet, in der Klinik tragen alle Mitarbeiter eine FFP2-Maske. Die Patienten werden soweit möglich in Einbett- oder maximal Zweibettzimmern untergebracht. Und schlussendlich ist ein großer Teil der Mitarbeiter bereits gegen Corona geimpft! Der Ärztliche Direktor sagt hierzu „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für Ihre Gesundheit – den anderen Teil müssen jedoch sie selbst als Patient dafür tun, damit eine Erkrankung frühzeitig, umfassend und erfolgreich behandelt werden kann!“