Nach Absage

Straubinger Christkindlmarkt-Buden werden abgebaut - Kinderkarussell bleibt

24.11.2021 | Stand 24.11.2021, 15:29 Uhr

−Symbolbild: dpa

Die Christkindlmarkt-Buden auf Ludwigs- und Theresienplatz in Straubing werden schrittweise zurückgebaut.

Da diese als reine Verkaufsbuden konzipiert sind, ist eine anderweitige Nutzung der Hütten trotz eingehender Prüfung durch die Stadt leider nicht möglich, heißt es in einer Pressemitteilung. Aufgrund der dafür benötigten Dienstleister soll der Rückbau bis zum 10. Dezember abgeschlossen sein. Anschließend soll dann der Viktualienmarkt wieder auf den angestammten Raum am Ludwigsplatz zurückkehren. Das Kinderkarussell verbleibt weiterhin am Theresienplatz in unmittelbarer Nähe zur Dreifaltigkeitssäule.

Die von den Sponsoren gestalteten Bäume werden zusammen mit der übrigen Dekoration sowie den geschmückten Pergolen am Ludwigs- und Theresienplatz dekorativ verteilt und beleuchtet. Die Krippe wird an einen neuen Standort am Fuße des großen Weihnachtsbaums auf dem Ludwigsplatz verlegt. Der Losverkauf für den Straubinger Adventskalender am Theresienplatz wird weitergeführt. Die dafür vorgesehene Hütte wird um wenige Meter versetzt und in die dortigen Christbäume eingegliedert.

Illuminationskonzept wird realisiert

In Betrieb genommen wird ab Montag den 29. November eine zusätzliche öffentliche Toilette am Theresienplatz vor dem Tiburtiusbrunnen. Diese ist von Montag bis Samstag täglich von 10 bis 19 Uhr für die Besucher der Innenstadt geöffnet. Das Stadtmarketing versucht zudem, ein Illuminationskonzept zu realisieren. Hier finden laut der Stadt derzeit Abstimmungsgespräche bezüglich der infrastrukturellen und zeitlichen Umsetzungsmöglichkeiten mit entsprechenden Künst-lern statt.

Stadtmarketing-Leiter Matthias Reisinger ist besonders beeindruckt von der Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: „Die Reaktionen der Beschicker haben uns wirklich sehr berührt und wir sind allen unheimlich dankbar für den Einsatz und das Engagement, das uns als Organisatoren entgegengebracht wurde“. Und Oberbürgermeister Markus Pannermayr ergänzt: „Die Be-schicker sind von der Absage massiv persönlich betroffen. Umso notwendiger ist es, dass von Bund und Land schnellstmöglich unkomplizierte und auskömmliche Ausgleichsleistungen auf den Weg gebracht werden“.

− sw