Landkreis Straubing-Bogen

Starkregen und Sturmböen sorgen für weit über 50 Einsätze

30.06.2021 | Stand 30.06.2021, 13:26 Uhr

Ein umgestürzter Baum sorgte für eine zeitweilige Sperrung der Kreisstraße SR 9 bei Münchsdorf (Gemeinde Oberschneiding). −Foto: Landkreis Straubing-Bogen

Erneut weit über 50 Einsätze gab es witterungsbedingt im Landkreis Straubing-Bogen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.


Mit Wasser vollgelaufene Keller, Überflutungen und umgestürzte Bäume bildeten den Hauptteil der Einsätze in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Besonders betroffen waren die Gebiete um die Gemeinden Sankt Englmar und Oberschneiding. In Münchsdorf (Gemeinde Oberschneiding) sorgte ein umgestürzter Baum für eine Sperrung der Kreisstraße SR9. Erneut kam auch die landkreiseigene Abfüllanlage für Sandsäcke in Parkstetten zum Einsatz.



Einige Straßen mussten gesperrt werden


„Im Laufe der Nacht mussten von den Feuerwehren einige Straßen kurzzeitig gesperrt werden, diese sind aber mittlerweile alle wieder frei“, so Markus Fischer, Tiefbauamtsleiter des Landkreises. Weiterhin gesperrt bleibt aber die SR49 zwischen Windberg und Irensfelden, bei der bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag das Bankett bis zu 75 Zentimeter tief ausgespült wurde.


Unter anderem dort machte sich am Dienstag auch Landrat Josef Laumer ein Bild von den Schäden. „Im Vergleich zu anderen Landkreisen oder Landesteilen sind wir insgesamt glimpflich davongekommen“, betonte der Landrat. „Die Einsatz- und Hilfskräfte, wie zum Beispiel die Feuerwehren, haben wieder einmal einen hervorragenden Job gemacht und sind auch weiterhin mit der Beseitigung der Schäden stark belastet. Wichtig ist immer, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind. Unsere Gedanken sind aber auch bei jenen Menschen, die teilweise gewaltige materielle Schäden hinnehmen mussten.“



Kreisstraßennetz wird auf Schäden geprüft



Die Straßenwärter des Landkreises fahren nach Unwettern dieser Kategorie stets das gesamte Kreisstraßennetz von 543 Kilometern ab, um entsprechende Schäden festzustellen. „Dies geschieht turnusmäßig zwar ohnehin jede Woche, aber nach solchen Ereignissen passiert dies zusätzlich“, erläutert Markus Fischer, der die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren hervorhebt. „Auch von dort erhalten wir immer sofort Meldungen und können entsprechend reagieren.“

− vc