Klage auf volle Hallen?

Mehr als 20 bayerische Profiklubs kämpfen für Corona-Lockerungen

Pressekonferenz für Freitagmittag angekündigt

27.08.2021 | Stand 27.08.2021, 11:24 Uhr

Das Ende der Pappkameraden auf den Tribünen des Eisstadions am Pulverturm in Straubing ist besiegelt –aber wieviele Fans dürfen ab 10. September wieder live Erstliga-Eishockey sehen? −Foto: Ritzinger

Von Werner Schötz

Müssen besonders Zuschauer-abhängige Hallensportarten wie Eishockey, Handball, Basketball oder Volleyball Pandemie-bedingt weiter den Großteil ihrer Fans „aussperren“? Das Fass der Verärgerung gerade im Profisport scheint kurz vorm Überlaufen zu sein.

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Wann gibt’s die erste Klage auf volle Arenen gegen die aktuell kaum noch haltbaren, restriktiven Corona-Vorgaben der Politik? Nach Informationen der Heimatzeitung laufen im Hintergrund unter dem Dach der „Interessengemeinschaft Indoor-Teamsport-Bayern“ - in der mehr als 20 bayerische Profi-Hallensport-Klubs organisiert sind - intensive Gespräche zur Durchsetzung weitreichender Lockerungen.



Das Dilemma unzähliger Vereine wird am Beispiel von Eishockey-Erstligist Straubing Tiger besonders offensichtlich: Bei einer nunmehr erlaubten 50%-Auslastung dürften theoretisch zum DEL-Saisonstart am 10. September rund 2850 Fans ins Eisstadion am Pulverturm. „Durch die Beibehaltung von Mindestabständen (1,50 Meter/Anm. d. Redaktion) und dem pauschalen Verbot von Stehplätzen ist diese Zahl in der Praxis jedoch meilenweit von der Realität entfernt", beklagen die Tigers in einem aktuellen Statement auf ihrer Homepage.

Wie die Heimatzeitung erfuhr, wurde im Laufe des Donnerstags das weitere Vorgehen der Interessengemeinschaft „Indoor-Teamsport-Bayern“ in einem Video-Call beteiligter Profi-Klub-Vertreter abgestimmt. Die Ergebnisse sollen am Freitag, 27. August, ab 12 Uhr in einer Pressekonferenz vorgestellt werden.