Straubing/Regensburg

„Laufen verbindet“: 52,5 Kilometer-Lauf zugunsten der Leukämiehilfe

07.07.2021 | Stand 07.07.2021, 13:54 Uhr

Die Säulen des Erfolgs: (v.l.n.r.) Bernd Hofmann, Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein, Holly Zimmermann, Prof. Dr. Reinhard Andreesen und Armin Wolf. −Fotos: Wagner

52,5 Kilometer in knapp sechs Stunden – dieses Pensum will das Armin Wolf Laufteam am 5. August zwischen Straubing und Regensburg absolvieren.



Dass es die Athletinnen und Athleten um Mannschaftskapitänin und Ultra-Läuferin Holly Zimmermann können, haben sie bereits zwei Mal bewiesen. Ziel des Verbindungslaufes ist es wieder, möglichst viele Kilometer zugunsten der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. zu versponsern. Schirmherrin ist in diesem Jahr Regensburgs „Sportbürgermeisterin“ Dr. Astrid Freudenstein.

„Der Lauf verbindet nicht nur Niederbayern und die Oberpfalz, sondern auch die Menschen“, so die Bürgermeisterin. Sport sei nicht nur ein Thema für die Fitten, sondern auch für kranke Menschen. „Leo Sport“, wie das geplante Sport- und Bewegungszentrum für Krebskranke direkt neben dem Patientenhaus in der Kurzversion heißen wird, wird Erkrankten und Menschen in der Heilungsphase verschiedene Sportmöglichkeiten anbieten. „Körperliche Aktivität fördert den Gesundungsprozess und senkt die Rückfallquote deutlich“, ergänzt Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Gründer und Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern e.V..

„Viele trainieren gezielt darauf hin“

„Für uns ist dieser Lauf ein zentrales Projekt im Laufjahr“, betont Armin Wolf, „Motor“ des Verbindungslaufes, „viele trainieren gezielt darauf hin.“ Neben Kapitänin Holly Zimmermann, die ebenso wie weitere zehn Athletinnen und Athleten 2020 die komplette Strecke durchgelaufen ist, werden 2021 unter anderem die polnische Hindernisläuferin Justine Jendrow, Vierte der Junioren-Europameisterschaften, und Olympia-Sechste Corinna Harrer auf die von Rudi Obermeier ausgeklügelte und verfeinerte Strecke von Straubing über Aholfing, Pfatter, Barbing und Oberisling zum Patientenhaus im Süden des Uniklinikums gehen. Auf dem letzten Kilometer wird wieder das Armin Wolf Future Team einsteigen und den Zieleinlauf begleiten. „Für uns ist die Unterstützung des Laufes eine angenehme Verpflichtung“, bestätigt Bernd Hofmann, Präsident des (weltgrößten) FC Bayern Fanclubs Nabburg/Oberpfalz, sein Engagement auch in diesem Jahr. Er steht stellvertretend nicht nur für die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die das Ereignis vorbereiten und am Lauftag mit Verpflegungsstationen und weiteren logistischen Leistungen unterstützen. Wie Stefan Zeilhofer von der Lappersdorfer Benefiztour ist Hofmann mit seinem Verein auch Sponsor des Laufes und stets aktiv, neue Unterstützer zu gewinnen. Fest an Bord sind in diesem Jahr als Sponsoren von drei größeren Versorgungspunkten das Donau-Einkaufszentrum, Handschuh und Silberhorn, die Brauerei Bischofshof sowie „Meine Bank“. Selbstverständlich sind auch Privatspenden auf das Konto der Leukämiehilfe immer willkommen. Im Jahr 2020 war es sogar gelungen, jeden der 52,5 gelaufenen Kilometer zwei Mal zu versponsern. Weg und Ziel für 2021 sind also klar definiert.

Sponsoren und Spender, die das Projekt „Laufen verbindet“ und somit das Sport- und Bewegungszentrum für Krebskranke der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. unterstützen wollen, können mit einer Summe ab 100 Euro pro Kilometer „einsteigen“. Hier die Bankverbindung: Leukämiehilfe Ostbayern e.V. , Kennwort „Laufen verbindet“, Sparkasse Regensburg, IBAN: DE25 7505 0000 0780 0170 00, BIC: BYLADEM1RBG

− sw