„Nationale Projekte des Städtebaus“

Große Freude in Straubing – Bund fördert den Wiederaufbau des Rathauses mit 5,75 Millionen Euro

18.03.2021 | Stand 18.03.2021, 14:57 Uhr

Am 25. November 2020 jährte sich der Brand zum vierten Mal. Foto: Filipcic

Das Bundesinnenministerium hat die diesjährige Auswahl der „Nationalen Projekte des Städtebaus“ bekanntgegeben. Als eines von 24 bundesweit ausgewählten Projekten wird der Wiederaufbau des Straubinger Rathauses gefördert. 5,75 Millionen Euro erhält die Gäubodenstadt für diesen Zweck. Das ist der höchste Betrag, der aus diesem Fördertopf heuer nach Bayern geht.

Von Stadt Straubing/Pressemitteilung

Straubing. Oberbürgermeister Markus Pannermayr: „Ich freue mich sehr, dass die Qualität unserer Bewerbung und des Rathaus-Wiederaufbaus die unabhängige Jury überzeugen konnten. Ein besonderer Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Baureferats, die die Bewerbungsunterlagen mit sehr großer Fachkenntnis vorbereitet haben.“

Laut Straubings Oberbürgermeister seien die 5,75 Millionen Fördersumme eine ganz entscheidende Hilfe für die herausfordernde Aufgabe des Rathaus-Wiederaufbaus. Ohne maßgebliche Unterstützung auf Bundesebene wäre nach Einschätzung Pannermayrs vor allem die beeindruckende Höhe der Fördersumme nicht darstellbar gewesen. „Bundesinnenminister Horst Seehofer hat in seiner damaligen Funktion als Bayerischer Ministerpräsident unmittelbar nach dem Brand bereits seine Unterstützung zugesagt. Daher freue ich mich, dass er sich jetzt auch auf Bundesebene stark für dieses Projekt eingesetzt hat.“ Pannermayrs Dank geht ebenfalls an die örtlichen Abgeordneten: “Das war ein sehr enger und konstruktiver Abstimmungsprozess. Insbesondere unser Direktabgeordneter Alois Rainer hat in Zusammenarbeit mit der zuständigen Berichterstatterin MdB Emmi Zeulner sehr hartnäckig und erfolgreich für die Berücksichtigung Straubings in diesem Förderprogramm gekämpft. Ich bin dafür wirklich dankbar.“

Für die Kosten des Wiederaufbaus des historischen Rathauses in Straubing kommt die Versicherung mit einer Leistung von rund 31 Millionen Euro auf. Ministerpräsident Markus Söder hatte zudem im letzten Jahr eine finanzielle Unterstützung von Seiten des Freistaats Bayern von bis zu zehn Millionen Euro zugesagt.