Positive Resonanz

Sibler informiert sich an Hochschule Landshut über Impfaktion

17.08.2021 | Stand 17.08.2021, 13:45 Uhr

Wissenschaftsminister Sibler nutzte seinen Besuch auch, um mit Studierenden ins Gespräch zu kommen. −Foto: Hochschule Landshut

Wissenschaftsminister Bernd Sibler war am Dienstag zu Besuch an der Hochschule Landshut, um sich über die Impfaktion vor Ort zu informieren.

Anmeldung, Warteraum und Impfzimmer - das Erdgeschoss des roten Verwaltungs- und Hörsaalgebäudes der Hochschule Landshut wurde in kürzester Zeit in ein Impfzentrum umfunktioniert. Um sich vom Fortschritt der Impfaktion zu überzeugen und mit Verantwortlichen sowie Studierenden ins Gespräch zu kommen, stattete Wissenschaftsminister Bernd Sibler der Hochschule Landshut am Dienstag einen Besuch ab. Darüber informiert die Hochschule in einer Pressemeldung.

Zusätzliche Impfangebote geplant

Als eine der ersten Hochschulen habe Landshut Anfang Juni mit der Impfung von Mitarbeitern begonnen. Kurz darauf sei der Startschuss für die Immunisierung der Studierenden gefallen. Federführend bei der Organisation und der Bestellung des Impfstoffs sind Kanzler Dr. Johann Rist und Cornelia Götzberger, Koordinatorin für Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Zusammen mit dem mobilen Impfteam der Johanniter in Ostbayern verlaufen die Impfungen an der Hochschule Landshut seit rund zwei Monaten reibungslos, heißt es in der Pressemeldung. Für den Beginn des Wintersemesters seien zusätzliche Impfangebote für die Studierenden ohne Voranmeldung am Campus geplant.

Positive Resonanz auf Impfangebot

Die Bilanz der bisherigen Impfanstrengungen ist für die Hochschule sehr erfreulich. „Bereits zwei Tage nach Beginn der bundesweiten betriebsärztlichen Impfkampagne starteten an der Hochschule Landshut am 9. Juni die Immunisierungen für die Beschäftigten“, so Kanzler Dr. Johann Rist. „Das wurde von allen auch sehr gut angenommen“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher. „Jede einzelne Impfung ist dabei ein wichtiger Schritt für eine Rückkehr zum Regelbetrieb im kommenden Wintersemester.“

Auch bei den Studierenden komme das Angebot gut an. „Je niederschwelliger, desto besser“, so Muhammed Sahin, der Biomedizinische Technik studiert. „Für uns Studierende ist der Campus die erste Anlaufstelle und ein Impftermin angenehmer zu organisieren als zum Beispiel im Impfzentrum oder beim Hausarzt.“

Sibler: Präsenz soll wieder Regel sein

Impfaktionen wie an der Hochschule Landshut seien ein tolles Signal, so Wissenschaftsminister Bernd Sibler. „Impfungen sind unser verlässlichster Partner im Kampf gegen das Virus. Mit unseren Impfaktionen an den bayerischen Hochschulen soll sich jeder junge Mensch, der das möchte, impfen lassen können.“

Für ihn stehe fest: Im kommenden Wintersemester soll Präsenz wieder die Regel sein, nicht die Ausnahme. Direkter Austausch und unmittelbare Begegnungen - davon lebe ein Hochschul-Campus. Dafür müsse man in Zeiten der Pandemie aber ausreichend geschützt sein. „Ich zähle auf eine hohe Impfbereitschaft unserer Studentinnen und Studenten“, so Sibler.

− red