Landshut/Ravensburg

Niederbayern-Schau: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

15.05.2022 | Stand 15.05.2022, 17:02 Uhr

−Symbolbild: dpa

Das Warten wird im Oktober 2022 enden. Dann öffnet die Landshuter Regionalmesse „Niederbayernschau“ ihre Pforten – nach einer Messepause von zwei Jahren.

Vor Corona waren regelmäßig etwa 70.000 Besucher zur traditionsreichen Messe im Messepark Landshut gekommen. Rund 520 Aussteller waren es zuletzt, die sich auf 20 Hallen verteilten. Diese Größe streben die Veranstalter für 2022 wieder an.

Vieles, was sich auf der Niederbayern-Schau bewährt hat, soll auch im Herbst mit dabei sein – darunter ein großer Teil der vertrauten Aussteller, so die K&K Messen und Veranstaltungen GmbH in einer Pressemitteilung. Einen großen Schwerpunkt setzt der Veranstalter mit einer neuen Sonderschau zum Thema Landwirtschaft. Dieses Thema passt gut zur Niederbayern-Schau: weil im Rahmen der Messe seit Jahr und Tag der Niederbayerische Bauerntag stattfindet. Und weil die Messe-Macher auch bisher schon mit Erlebnisbereichen und Sonderschauen gearbeitet haben, beispielsweise zum Thema Caravan und Camping oder mit der angegliederten Jagdmesse „Jagd, Fisch und Natur“, die auch dieses Jahr als Sonderschau dabei sein wird.

Die Sonderschauen funktionieren wie Schaufenster: Die Jagdmesse hat stets Fachpublikum angesprochen – und andererseits allen, die selbst nicht jagen oder fischen, erste interessante Einblicke in die Themen geboten. So ähnlich soll auch die neue landwirtschaftliche Sonderschau „agraria Niederbayern“ funktionieren. Einerseits wendet sie sich an alle, die sich von Haus aus für land- und forstwirtschaftliche Themen und Produkte interessieren, also an Landwirte wie auch diejenigen, die nebenbei ein Waldstück bewirtschaften. Zugleich wird die „agraria Niederbayern“ ein Schaufenster sein für alle, die mit Landwirtschaft selbst eigentlich nichts zu tun haben: Sie können auf der Messe viel Neues sehen.

Im Freigelände plant das Team eine umfangreiche Ausstellung moderner Landmaschinen, sagt Stephan Drescher, Geschäftsführer des Veranstalters K&K. Gerade die großen Landmaschinen ziehen nicht nur Fachpublikum an, berichtet er. „Es gibt viele Familien mit kleinen Kindern, die gern die Chance nutzen, so eine beeindruckende Maschine mal ganz aus der Nähe zu sehen.“ Die Organisatoren stecken in den Vorbereitungen, die Zelte seien gebucht. „Wir wollen, dass der Besuch auf der Niederbayern-Schau ein echtes Erlebnis für die ganze Familie wird“, sagt Stephan Drescher. „Dafür muss das Paket einfach stimmen: nützliche, spannende Infos, ein möglichst breiter Mix an Themen, vieles zum Anfassen und Ausprobieren.“ Auch zum gemütlichen Zusammensitzen soll die Messe einladen, sagt er.

Die Messe wird von 5. bis 9. Oktober dauern und am gewohnten Standort stattfinden, im Landshuter Gewerbegebiet Schönbrunn an der Niedermayerstraße.

− lw