Treffen mit Einsatzkräften

Nach dem Unwetter: Aiwanger begutachtet Schäden in Landshut

01.07.2021 | Stand 01.07.2021, 15:40 Uhr

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Zweiter von rechts) machte eine Rundfahrt durch die vom Unwetter besonders betroffenen Gebiete. −Foto:

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat am Tag nach dem extremen Unwetter in Landshut selbst ein Bild der Lage gemacht, wie die Stadt am Donnerstag in einer Pressemitteilung schildert.



Mit Oberbürgermeister Alexander Putz und Stadtrat Erwin Schneck besuchte der stellvertretende Ministerpräsident, der selbst aus dem Stimmkreis Landshut stammt, am Mittwochabend zunächst die Kreiseinsatzzentrale (KEZ) in der Hauptfeuerwache an der Niedermayerstraße. Dort dankten Aiwanger und Putz den Einsatzkräften von Freiwilliger Feuerwehr, THW sowie der Hilfs- und Rettungsdienste für ihr Engagement: „Sie haben sich in den vergangenen 24 Stunden unermüdlich in den Dienst der Bürgerinnen und Bürger gestellt und dabei Großartiges geleistet.“

Eindrücke vom Ausmaß des Unwetters in Landshut im Video:



Die Bilder und Videos aus Landshut, die sich am Dienstagabend rasch insbesondere über die sozialen Medien verbreiteten, seien besorgniserregend gewesen, sagte der Minister und betonte: „Dass bei solchen Sturzfluten, Schlammlawinen und Erdrutschen abgesehen von den unvermeidlichen Sachschäden nur wenige Leichtverletzte zu beklagen waren, ist nicht zuletzt dem Einsatz der vielen oft ehrenamtlichen Helfer zu verdanken.“

Rundfahrt durch besonders betroffene Stadtteile

Welche Auswirkungen die enormen Regenmassen hatten, die innerhalb von nur 30 Minuten über Landshut niedergingen, wurde bei der anschließenden Rundfahrt durch die besonders betroffenen Stadtteile Schönbrunn, Achdorf und Berg deutlich. In Begleitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Stadtbrandinspektor Martin Dax, dem Leiter des Sachgebiets Feuerwehr, Leonhard Seibold, und dem Leiter des Zivil- und Katastrophenschutzes der Stadt, Thomas Schindler, suchten Aiwanger und Putz dabei das Gespräch mit zahlreichen Anwohnern.

Diese schilderten dem Minister die Wucht der Sturzfluten und Schlammlawinen, die am Dienstagabend binnen Minuten über sie hereingebrochen waren. Beeindruckt zeigten sich OB und Wirtschaftsminister von den vielerorts weit fortgeschrittenen Aufräumarbeiten. „Die Leute jammern nicht, sie betreiben keine Schuldzuweisungen und lassen sich nicht entmutigen, sondern packen – oft unterstützt durch Nachbarn – entschlossen an“, waren sich Aiwanger und Putz einig. „Diese Einstellung ist vorbildlich und verdient größten Respekt.“

− red