Pfeffenhausen

Landkreis Landshut bekommt nationales Wasserstoffzentrum

02.09.2021 | Stand 02.09.2021, 12:44 Uhr

Die Marktgemeinde Pfeffenhausen wird eines der Standorte des nationalen Wasserstoffzentrums. −Foto: picture alliance/dpa

Pfeffenhausen im Landkreis Landshut wird ein Standort des nationalen Wasserstoffzentrums.

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Das gaben Ministerpräsident Markus Söder und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (beide CSU) am Donnerstag bekannt. Die niederbayerische Marktgemeinde bekommt den Zuschlag zusammen mit den Städten Duisburg (Nordrhein-Westfalen) und Chemnitz (Sachsen) sowie einem Konsortium in Norddeutschland.



In Pfeffenhausen soll es um konkret Anwendungsmöglichkeiten für Wasserstoff-Technologien gehen, insbesondere im Bereich Mobilität. Söder erklärte, das Zentrum solle Anlaufpunkt für Start-ups, kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch für Global Player sein.

Fertigstellung bis 2025 geplant

Das sogenannte Wasserstoff-Technologie- und Anwenderzentrum (WTAZ), an dem zahlreiche Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt sind, soll nach Worten Scheuers bis 2025 fertiggestellt werden. Den finanziellen Umfang bezifferte Söder auf 170 Millionen Euro - neben einem „überragenden Beitrag“ des Bundes und Eigenfinanzierungsmitteln werde der Freistaat mindestens 30 Millionen Euro zuschießen. „Wir glauben, dass die Zukunft dem grünen Wasserstoff gehört“, sagte er.

„Die Millioneninvestitionen werden hier gut angelegt sein und für die gesamte Region einen vielfachen Mehrwert nach sich ziehen“, sagt dazu MdEP Manfred Weber laut Mitteilung.

− dpa/kse