Verband gegründet

Konkurrenz aus Asien: Maskenhersteller kämpfen ums Überleben

20.05.2021 | Stand 20.05.2021, 10:58 Uhr

−Foto: Maskenverband

Von Regina Ehm-Klier

Als im vergangenen Jahr Schutzmasken und Schutzbekleidung knapp wurde, haben viele Unternehmen umgesattelt und sind Maskenproduzenten geworden. Nun kämpfen sie ums Überleben.

Ein Jahr später liefert indes wieder die günstige Konkurrenz vorrangig aus China die zuvor begehrte Ware. Regionale Unternehmen haben bei Ausschreibungen das Nachsehen, bedauert Jürgen Schindlbeck im Gespräch mit der PNP. Der Landshuter gehört dem Vorstand des „Maskenverbands Deutschland“ an, zu dem sich nahezu 25 Hersteller aus unterschiedlichen Regionen zusammengeschlossen haben. Aus Niederbayern zählen Feuchter aus Ringelai (Landkreis Freyung-Grafenau), Strama MPS Maschinenbau GmbH & Co. KG, Straubing, und SWS-Medicare GmbH aus Altheim (Landkreis Landshut) zu den Mitgliedern des neuen Verbands. 

Die Begeisterung für Masken aus Deutschland flaut nun schon wieder ab, erzählt Schindlbeck von einem Beispiel: Jüngst hatte Bayerns Gesundheitsministerium eine größere Maskenbestellung ausgeschrieben – der Auftrag sei an einen Händler aus China gegangen. Durch diverse „Maskenskandale“ habe sich zudem die Zusammenarbeit mit regionalen Politikvertretern „sehr verschlechtert“, bedauert der Verbandssprecher.

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