Gesunde Füße für einen entspannten Gang

08.04.2021 | Stand 08.04.2021, 9:41 Uhr

Foto: Pixaby

Unsere Füße tragen uns tagtäglich durch unser Leben. Ohne dass es uns bewusst ist, lastet auf ihnen dabei das gesamte Körpergewicht. Leider wird die Fußgesundheit im Alltag von den wenigsten Menschen wirklich ernstgenommen. Oft merken wir erst, dass wir etwas für unsere Füße tun sollten, wenn sie bereits Probleme bereiten. Dabei gibt es so viele wichtige Aufgaben, die die Füße für uns übernehmen.

So ein Fuß ist eines der komplexesten Körperteile des menschlichen Körpers: Er besteht aus insgesamt 26 Knochen, 20 Muskeln und 33 Gelenken. Ist er gesundheitlich angegriffen, schmerzt er nicht nur selbst: Oft kommt es auch zu Hüft- und Kniebeschwerden. Selbst Rückenschmerzen und Nackenverspannungen können die Folge einer Fußfehlstellung sein. Glücklicherweise gibt es vieles, was jeder Einzelne für seine wichtigsten Fortbewegungsmittel tun kann.

Zum einen ist es wichtig, Schuhe in der richtigen Passform zu tragen. Dabei spielen sowohl die Schuhgröße als auch die Schuhweite und die Schuhbreite eine Rolle. Außerdem empfiehlt es sich, vorwiegend auf natürliche Bewegungen zu setzen, sprich: hohe Absätze zu vermeiden. High Heels können zwar ein Outfit optisch aufwerten, sorgen jedoch für eine Fehlbelastung des Vorfußes und können damit langfristig zu Fehlstellungen führen. Versuchen Sie lieber, Schuhe zu tragen, die Ihren Füßen ermöglichen, flexibel und locker zu bleiben. Im Alltag tut es den Füßen außerdem gut, von Zeit zu Zeit ganz ohne Schuhe, also barfuß unterwegs zu sein. Grundsätzlich hilft die Fortbewegung zu Fuß nicht nur dabei, die steigenden CO2-Emissionen zu reduzieren, indem kurze Strecken „per pedes“ zurückgelegt werden – es stärkt auch die Muskeln des Bewegungsapparates. Die sensorischen Reize von Gras, Steinen oder Sand stimulieren zusätzlich die Nerven an der Fußunterseite und bieten somit eine Art natürliche Massage.

Auch Fußmassagen mit den Händen sowie Dehn- und Kräftigungsübungen helfen dabei, die Fußgesundheit langfristig zu bewahren. Dehnübungen entlasten und lockern den Fuß und sorgen dafür, dass Verspannungen gar nicht erst chronisch werden können. Diese Übungen für starke Füße können jederzeit im Alltag durchgeführt werden. Ein weiteres Stichwort ist Achtsamkeit. Bewusstes Gehen hilft dabei, ein besseres Gefühl für die
Beweglichkeit der Füße zu bekommen. Achten Sie dabei darauf, wie Sie Ihren Fuß abrollen und wie großflächig der Bodenkontakt ist.

Regelmäßige Fußpflege ist ein letzter wichtiger Aspekt. Ein Fußbad, von Zeit zu Zeit durchgeführt, trägt sehr zur Entspannung und zum Schutz der Füße bei. Das Fußbad beugt dem Befall mit Bakterien und Viren vor und fördert die Durchblutung der Füße. Für ein samtweiches Gefühl ist es sinnvoll, anschließend eine spezielle Creme aufzutragen. Auf diese Weise verhindern Sie trockene, rissige Haut an den Füßen. Sind diese bereits in Mitleidenschaft gezogen, hilft auch Olivenöl als bewährtes Hausmittel. Tragen Sie das Öl abends großflächig auf die Füße auf – danach wickeln Sie diese in besonders warme, kuschelige Socken ein. Freuen Sie sich auf ein weiches und gepflegtes Hautgefühl am nächsten Morgen.

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