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Corona: Ein weiterer Todesfall in der Region Landshut

03.09.2021 | Stand 03.09.2021, 14:59 Uhr

−Symbolbild: Christophe Gateau/dpa

Die Corona-Neuinfektionen bleiben in der Region Landshut auf anhaltend hohem Niveau: Meist handelt es sich um Reiserückkehrer, die sich wahrscheinlich im Urlaub mit dem Virus angesteckt haben.

Darüber informiert das Landratsamt am Freitag. Ganze Familien seien hiervon betroffen. Aber auch im privaten Umfeld komme es laufend zu Ansteckungen. Mittlerweile gebe es fast ausschließlich Infektionen mit der Delta-Variante im Raum Landshut, so das Landratsamt.


Alle aktuellen Entwicklungen in der Region lesen Sie in unserem Corona-Ticker. Die neuesten Corona-Daten aus den einzelnen Landkreisen sowie Statistiken zur Lage in den Kliniken finden Sie in unserer großen Datenübersicht.




Rund 140 der derzeit 366 aktiven Infektionen entfallen auf Bürger der Stadt Landshut, der Rest verteilt sich auf die verschiedenen Landkreis-Gemeinden, wobei nur noch in wenigen Gemeinden aktuell keine Corona-Fälle bekannt sind.

So sind es seit Pandemiebeginn 12.767 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden (+ 66), wovon 12.115 bereits die häusliche Quarantäne verlassen konnten (+ 30). Das erste Mal seit Wochen wurde dem Staatlichen Gesundheitsamt ein weiterer Todesfall gemeldet - ein 72-Jähriger ist nach längerem Krankenhaus-Aufenthalt in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Somit steigt die Zahl der Todesfälle auf 286.

In Landkreis und Stadt Landshut gilt 3G

Bedingt durch das hohe Infektionsgeschehen bewegen sich auch die Sieben-Tage-Inzidenzen gesteigertem Niveau: Im Landkreis weist das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 83,1 aus (leichter Rückgang gegenüber dem Vortag), in der Stadt Landshut wird die Inzidenz am Freitag mit 135,5 ausgewiesen. Somit gilt in der Region durchgehend für Innenräume die 3G-Regel, auch wenn die bayernweite Krankenhaus-Ampel laut dem Bayerischen Gesundheitsministerium nach wie vor auf Grün steht.

Im Hinblick auf das Coronavirus steigt die Zahl der Patienten in den regionalen Akutkliniken etwas an: Elf Personen müssen auf Normalstationen behandelt werden (+ 1 gegenüber Mittwoch), im Intensivbereich ist weiter kein Patient mit bestätigter Covid-19-Infektion in Behandlung (Stand: 3. September).

− tka