Leichenfund in Sauerlach

Bluttat von Mann (22) aus dem Kreis Deggendorf an Frau (19): Beziehungstat vermutet

30.05.2023 | Stand 16.09.2023, 21:13 Uhr

Mitarbeiter der Spurensicherung und Bestatter stehen in Sauerlach an dem Ort, wo die Frauenleiche gefunden wurde. Ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Deggendorf gilt als tatverdächtig, er starb aber später selbst in einer Klinik. −Foto: Vifogra/Tiedemann/vifogra/dpa

Nach der Gewalttat an einer jungen Frau im Landkreis München, das von einem 22-Jährigen aus dem Landkreis Deggendorf verübt worden sein soll, gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus.



Die getötete 19-Jährige und der 22 Jahre alte Verdächtige aus dem Landkreis Deggendorf, der später wohl aufgrund selbst beigebrachter Verletzungen im Krankenhaus starb, sollen zuvor ein Paar gewesen sein. Die Polizei hatte am Samstag die Leiche der Frau an einem Feldweg bei Sauerlach gefunden, der schwer verletze Mann war in der Nähe.

22-Jähriger verständigte selbst die Polizei



Wie ein Polizeisprecher am Dienstag berichtete, wird weiterhin eine Beteiligung von anderen Personen ausgeschlossen. Die Kripo vermutet, dass der 22 Jahre alte Deutsche dem Landkreis Deggendorf die Frau getötet hat, um dann Suizid zu begehen. Der Mann hatte noch selbst bei der Polizei angerufen und gesagt, er habe jemanden umgebracht. Er starb wenige Stunden nach dem Verbrechen in einer Klinik. An diesem Mittwoch will die Polizei weitere Informationen zu dem Fall bekanntgeben.

− dpa/cav


In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche - außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Sollten Sie selbst das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800/111-0111 oder 0800/111-0222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es beim Krisendienst Bayern unter der Telefonnummer 0800/655-3000 sowie der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.