Großauftrag für Schenk & Plomer

Altheimer Firma versorgt den ganzen Landkreis Erding mit Luftreinigern

17.03.2021 | Stand 18.03.2021, 16:55 Uhr

Die Altheimer Firma Schenk & Plomer – mit Marcus Plomer (v.li.), den beiden Geschäftsführern Raimund Plomer und Thomas Dachs, Christian Plomer und Hans-Jürgen Schinharl an der Spitze – statten in diesen Tagen die Erdinger Landkreis-Schulen mit hochwertigen Luftreinigungsgeräten aus. Foto: Grießer

Während man in Landshut hadert und zaudert und eine Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für die Schulen vom Stadtrat abgelehnt wurde, ist man andernorts dieser Art der Virus-Bekämpfung deutlich positiver eingestellt.

Von Tobias Grießer

Landshut/Erding. Zum Beispiel im Landkreis Erding. Der Landshuter Nachbar-Landkreis – mit Landrat Martin Bayerstorfer an der Spitze – hat sich als einer der Ersten dazu entschlossen, sämtliche Landkreis-Schulen mit Luftreinigungsgeräten auszustatten – und so wieder ein weiteres Stück Normalität in den Schulalltag zu bringen.



Der Technik bedient sich der oberbayerische Nachbar wiederum in Niederbayern: bei der Schenk & Plomer GmbH mit Sitz in Altheim, direkt vor den Toren Landshuts. Die beiden Geschäftsführer Raimund Plomer und Thomas Dachs haben – bei 40 Mitbewerbern – den Zuschlag erhalten. In diesen Tagen stattet man nun sämtliche Schulen wie Gymnasien, Realschulen, Berufsschulen, Förderzentren, Musikschulen, Fach- und Berufsoberschulen im gesamten Landkreis Erding mit Hochleistungsluftreinigern aus.



Versorgt wird der Landkreis Erding durch das niederbayerische Lüftungsunternehmen mit 370 Großgeräten und 90 Kleingeräten. Beide Hochleistungsluftreinigungsgeräte sind mit einem hochwirksamen Filter ausgestattet. Schließlich spielen gerade die Aerosole, kleine Schwebeteil in der Luft, bei der Übertragung des Corona-Virus eine große Rolle.



Raimund Plomer: „Die Luftreiniger sind so konzipiert, dass diese bis zu 99,975 Prozent der virenbelastenden Aerosole und Schadstoffe aus der Raumluft filtern und auf ein ungefährliches Niveau bringen. Bei diesen Geräten werden zum Beispiel die gleichen HEPA14-Filter verwendet wie in OP-Sälen oder Reinräumen.“ Die Raumluft werde verdünnt, zu Boden gedrängt und anschließend als virengefilterte Reinluft ausgeblasen, sodass die Atemluft dauerhaft virenfrei bleiben soll. „Das Umweltbundesamt bestätigt, dass sowohl Coronaviren als auch die durch den Atem exhalierten Tröpfchen dadurch zurückgehalten werden können“, ergänzt Thomas Dachs.



Plomer: „Mit dem Luftreiniger kann die optimale Lösung für schnelle und unkomplizierte Aufrüstung von Klassen- und Lehrerzimmern sowie Sekretariat, aber auch für weitere Anwendungsgebiete, bei denen eine kurzfristige Lösung benötigt wird, angeboten werden.“



Mit einem Förderprogramm unterstützt die Bundesregierung die corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten unterstützen. Dafür ist ein Investitionszuschuss von 40 Prozent vorgesehen.