16.12.2020, 15:29 Uhr

Wilde Verfolgungsjagd in Landshut BMW-Fahrer flüchtet mit bis zu 190 km/h vor der Polizei – zwei Unfälle, Polizist verletzt

 Foto: 123rf.com Foto: 123rf.com

Ein Autofahrer hat sich am Mittwoch in Landshut eine halsbrecherische Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.

Landshut. Ein Autofahrer (44) hat sich am Mittwochvormittag (16. Dezember) eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.

Gegen 9.45 Uhr fiel Beamten der Polizeiinspektion Landshut in einem 5er-BMW ein „alter Bekannter“ auf: Der 44-jährige Landshuter war den Polizisten bekannt, weil er kurz zuvor bei einer Gerichtsverhandlung in Landshut wegen mehrerer Straftaten, insbesondere Fahren ohne Fahrerlaubnis, verurteilt worden war.

Als der Mann die Beamten bemerkte, flüchtete er mit seinem Fahrzeug in halsbrecherischem Tempo. Die wilde Fahrt führte mit überhöhter Geschwindigkeit, teilweise mit bis zu 190 km/h, durch das Stadtgebiet Landshut. Dabei fuhr der 44-Jährige mehrfach auf die Gegenfahrbahn, überholte grob verkehrswidrig und ignorierte durchgezogene Linien.

An der Kreuzung Konrad Adenauer/Industriestraße, missachtete er eine rote Ampel und verursachte einen Verkehrsunfall, bei dem zum Glück nur Sachschaden entstand.

Unbeeindruckt von diesem Crash setze er seine Flucht auf der B299 stadtauswärts fort. Im Bereich der Altdorfer Straße/B299 endete dann die waghalsige Fahrt des 44-Jährigen: Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal gegen mehrere Straßenschilder. Er konnte von Polizeibeamten widerstandslos festgenommen werden.

„Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er vermutlich zur Tatzeit unter Drogeneinfluss stand“, so ein Polizeisprecher. Bei den Verkehrsunfällen entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 17.000 Euro. Ein Beamter wurde leicht verletzt.

Die weiteren Ermittlungen werden in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut geführt. Zeugen oder Geschädigte werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeistation Wörth/Isar, Telefon 08702/948299-0, zu melden.


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