18.03.2020, 15:48 Uhr

Abstand halten bei der Arbeit BMW-Werk Landshut bleibt in Betrieb

Das BMW-Werk in Landshut. Foto: SchmidDas BMW-Werk in Landshut. Foto: Schmid

Trotz Corona-Krise: Im Landshuter BMW-Werk wird weiter gearbeitet. Es gibt aber besondere Präventionsmaßnahmen. „Social Distancing“ lautet die Devise.

Landshut. Das BMW Group Werk Landshut setzt am Standort die von der BMW Group getroffenen Maßnahmen um, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu minimieren. Im Fokus der Regelungen stehen der gesundheitliche und persönliche Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs.

Die Präventions-Maßnahmen umfassen unter anderem die Umorganisation der täglichen Arbeitsprozesse im Sinne des notwendigen ‚Social Distancing‘. So ist vereinbart, dass sich Teams und Arbeitsgruppen – wo es möglich ist – in Schichten aufteilen, die sich physisch nicht begegnen. Gearbeitet wird dann abwechselnd vor Ort und aus dem Home Office. Besprechungen werden online oder mit physischem Abstand zueinander abgehalten.

Die Betriebsgastronomie am Standort hat auf Kaltverpflegung umgestellt. Darüber hinaus bleibt das Fitnessstudio geschlossen.

Das BMW Group Werk Landshut ist ein Komponentenwerk – es liefert Bauteile für das globale Produktionsnetzwerk der BMW Group zu – für alle Marken und auch für BMW Motorrad.

„Wir fahren momentan auf Sicht. Die aktuelle Situation stellt uns alle vor Herausforderungen. Unser Standort wird weiterhin die internationalen Fahrzeugwerke außerhalb Europas versorgen“, so Dr. Stefan Kasperowski, Standortleiter des BMW Group Werks Landshut. „Sollten auch dort Produktionsanpassungen erfolgen, reagieren wir flexibel darauf. Mit unseren Präventionsmaßnahmen sind wir gut aufgestellt und können die Produktion in unserem Werk aufrechterhalten.“ Die Regelungen gelten bis auf weiteres.


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