22.09.2020, 11:56 Uhr

Herbst-Welterbe-Radtour Niederbayerische Donaulandschaft mit dem Rad erFAHREN

Am 27. September startet die fünfte Welterbe-Radtour. Foto: KestelAm 27. September startet die fünfte Welterbe-Radtour. Foto: Kestel

Zur „Herbst-Welterbe-Radtour“ von Deggendorf nach Straubing laden die BUND Naturschutz-Kreisgruppen Deggendorf und Straubing-Bogen zusammen mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), Arbeitskreis Ostbayern, alle Menschen ein, die sich für die Natur und Kultur an der niederbayerischen Donau interessieren.

Deggendorf/Straubing. Es ist bereits die fünfte Welterbe- und „Mitmach-“Radtour, die der BN Deggendorf organisiert. Treff ist am Sonntag, den 27. September um 9.15 Uhr am Bahnhof Deggendorf, mit eigenen, verkehrstauglichen Fahrrad oder E-Bike. Start ist dann um 9.30 Uhr. Das Ziel, der Hauptbahnhof Straubing, wird (für die Rückfahrt mit dem Zug) gegen 17 Uhr erreicht. Mit von der Partie sind die Vorsitzenden der beiden Kreisgruppen, Georg Kestel und Andreas Molz, die Leiterin der Geschäftsstelle Deggendorf, Irene Weinberger-Dalhof sowie die professionellen Fahrradführer Andy und Jeanette Schmid aus Vilshofen.

Unterwegs werden sowohl naturkundliche als auch kulturelle Besonderheiten erkundet. Sie sind an der niederbayerischen Donau in einer so außerordentlichen Dichte und Qualität zu finden, dass die Region nach Meinung des BUND Naturschutz das Prädikat „Welterbe“ erlangen könnte. Ein Antrag zur Aufnahme in die Vorschlagsliste als UNESCO-Welterbe wird vom bayerischen Heimattag weiter erarbeitet.

Die Radtour führt zu naturkundlichen Besonderheiten, wie etwa den Niedermoorgebieten „Haidsee und Rotmoos“ im Donautal bei Deggendorf; erkundet werden aber auch geschichtliche und kulturelle Relikte und Highlights auf der Strecke, wie die „Römerschanze“ in Wischlburg, die heilige Kreuzkirche in Loh und das ehemalige Benediktinerkloster Oberalteich.

„Wie schon bei den bisherigen Touren glauben wir aber, dass es in der Region noch viel mehr zu entdecken gibt. Deshalb wollen wir alle ermuntern, uns auf der Fahrt auch noch ‚versteckte Schätze‘ oder auch interessante Geschichten rund um die Donau mitzuteilen. Auf längere Sicht wollen wir aus den verschiedenen Routen und Daten ein Angebot mit Karten und Beschreibungen entwickeln, mit dem jeder die Landschaft naturverträglich er-fahren kann“, erklärt Georg Kestel, Vorsitzender der Kreisgruppe Deggendorf.

Einheimische und Touristen sollen damit auf möglichst einfachem Weg eigene, interessante Routen planen und sich bewusst und informiert durch die Welterbe-Region bewegen können. „Für das nächste Jahr planen wir außerdem, Orte, Geschichten, Bilder und Daten zur Geschichte speziell der Rettung der frei fließenden Donau zu sammeln und zu ergänzen. Auch das gehört schließlich zur Geschichte von Natur und Kultur in unserer Landschaft“ erklärt Kestel die geplante weitere Entwicklung des Projekts.

„Wenn Sie bei den Touren selbst verhindert sind, können Sie Ihren persönlichen „Geheimtipp“ an der Donau auch unter deggendorf@bund-naturschutz.de oder per Tel. 0991-32555 mitteilen. Wir freuen uns, wenn wir Hinweise auf weitere Höhepunkte in der Landschaft bekommen“, ergänzt Irene Weinberger-Dalhof, die in der BN-Geschäftsstelle Deggendorf die organisatorischen Fäden des Projektes zusammenhält.

Weitere Infos zum Projekt sind auch unter www.deggendorf.bund-naturschutz.de zu finden. Die Mitmach-Radtour ist kostenlos und findet bei jedem Wetter statt. Die Mittagspause ist am Donaustrand geplant (Rucksackbrotzeit, keine Einkehr); wegen Corona müssen für die Führungen in Gebäuden auch Schutzmasken mitgeführt werden. Eine Anmeldung über die BN-Geschäftstelle Deggendorf, Tel. 0991 32555 oder

deggendorf@bund-naturschutz.de ist, ebenfalls coronabedingt, zwingend erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.


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