14.01.2020, 13:12 Uhr

Neue Art der Präsentation Literatur trifft Kunst im Weytterturm

Lesung und Ausstellung im Weytterturm profitieren von der Freundschaft des Autors AG Marketsmüller (li.)  und des bildenden Künstlers Heinz Schießl. (Foto: GBK)Lesung und Ausstellung im Weytterturm profitieren von der Freundschaft des Autors AG Marketsmüller (li.) und des bildenden Künstlers Heinz Schießl. (Foto: GBK)

AG Marketsmüller stellt seinen Roman vor, Heinz Schießl zeigt seine Zeichnungen

STRAUBING Am Wochenende von 24. bis 26. Januar lädt die Gemeinschaft Bildender Künstler zu einer besonderen Darbietung von Kunst und Literatur in den Weytterturm ein. In einer neuen Art der Präsentation, einer Verbindung von Bild und Text, geben Heinz Schießl (Zeichnung) und AG Marketsmüller (Roman) Einblick in ihre künstlerische Arbeit. Mit der Ausstellungseröffnung im Weytterturm am Freitag, den 24.01.2020 um 19 Uhr findet auch die Vorstellung des Romans „Die Geschichte des Täters“ mit Lesung statt.

Heinz Schießl, der am Untern Rain wohnt, da und in Berlin arbeitet, Schreinermeister war und in Straubing als bildender Künstler bekannt ist, hat sich nach großen Ausstellungen an der Hochschule für Gestaltung in Aachen und Stolberg in den letzten Jahren mit einzelnen Arbeiten vielfach beteiligt. Tatsächlich hat er ein umfangreiches Werk vorzuweisen, hat gemalt, gezeichnet und Skulpturen geschaffen. Im Weytterturm werden seine neusten Zeichnungen zu sehen sein.

Marketsmüllers umfangreicher, historischer Roman „Die Geschichte des Täters“ schildert in vielen Episoden, Figuren und Perspektiven das fiktive Leben eines führenden SS-Mannes von der Kindheit bis zu dessen Tod 1990. Nach der ersten Lesung am Freitag wird der Autor am Sonntag, den 26.01.2020, um 15 Uhr besonders auf eine der Hauptfiguren des Romans eingehen, auf den „Apfelpfarrer“, Maler und KZ-Überlebenden Korbinian Aigner. Der Autor, den man gelegentlich im Café schreiben sieht, hat, wie er lächelnd angibt, mit sechs Jahren zu schreiben begonnen und nie mehr damit aufgehört. Er lebt in Pilgramsberg, hat lange als Pädagoge gearbeitet und unter anderem Romane bei Stolz in Mitterfels veröffentlicht, zum Beispiel den biografischen Roman „Das Überleben des Johannes Vermeer“, was seine Affinität zur bildenden Kunst nachdrücklich belegt.


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