01.12.2019, 23:04 Uhr

„Kunst und Kultur zu den Menschen bringen“ Kunstminister Bernd Sibler zu Gast im Gäubodenmuseum

(Foto: Bayer. Wissenschaftsministerium)(Foto: Bayer. Wissenschaftsministerium)

„Kunst und Kultur zu den Menschen bringen“ – unter diesem Motto startete Bayerns Kunstminister Bernd Sibler in den vergangenen Tagen die neue Besuchsreihe „KulTour“ durch alle Regierungsbezirke. Den Auftakt machte Niederbayern mit der Kunst- und Wunderkammer auf Burg Trausnitz in Landshut und dem Gäubodenmuseum in Straubing.

STRAUBING Mit seinen Besuchen an verschiedenen Einrichtungen im gesamten Freistaat will Sibler das Interesse auf das vielseitige Kulturangebot und die kreativen Wege der Vermittlung lenken: „Jung und Alt sind in unseren Museen, Archiven, Bibliotheken, Theatern, Denkmälern oder auch Musikschulen herzlich willkommen. Unsere Einrichtungen bringen auf vielfältige Weise Kunst und Kultur zu den Menschen, indem sie alters- und zielgruppenspezifische Angebote wie Erlebnisführungen, Workshops und interaktive Besichtigungen machen. So stelle ich mir kreative Kulturvermittlung vor“, erklärte Sibler nach seinen ersten Besuchen.

Von Harry Potter bis zum Thema Migration

In der Kunst und Wunderkammer Burg Trausnitz, einem Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums, nahm Minister Sibler gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der sechsten Jahrgangsstufe der Mittelschule Ergolding an einer interaktiven Führung zum Thema „Magische Zauberwelten. Mit Harry Potter durch die Kunst- und Wunderkammer“ teil, half den Kindern bei der Anfertigung von historischem Spielzeug und informierte sich über weitere Vermittlungsprogramme, die die Kunst- und Wunderkammer zum Beispiel für Erwachsene und Familien anbietet.

Im Gäubodenmuseum Straubing stand die Auseinandersetzung und Vermittlung des Themas Migration in den verschiedenen Abteilungen der Dauerausstellung des Museums im Mittelpunkt. Bei einem Rundgang informierte sich Minister Sibler über die interaktiven museumspädagogischen Konzepte, die die Besucherinnen und Besucher einladen, auf Spurensuche in der Vergangenheit zu gehen und einem Teil ihrer Identität nachzuspüren.

„All die kreativen und liebevoll gestalteten Angebote der Kulturvermittlung sind ungemein wertvoll für die reiche Kunst- und Kulturlandschaft Bayerns. Quer durch alle Alters- und Bevölkerungsschichten können sie das Interesse für Kunst und Kultur wecken, verstärken und erhalten. Damit bringen unsere Einrichtungen Kunst und Kultur auf unterhaltsame Weise zu den Menschen und machen sie so sichtbarer“, so Sibler. Seine KulTour führt ihn noch im Dezember nach Oberfranken und zu Beginn des neuen Jahres nach Schwaben und in die Oberpfalz. Weitere Regierungsbezirke folgen.


0 Kommentare