21.11.2019, 15:21 Uhr

KiNi – Kultur in Niederwinkling Theaterverein wird eigenständig – Engagement, Talent und Fleiß der Mitglieder gewürdigt

(Foto: Sören Rybak)(Foto: Sören Rybak)

Kürzlich fand im Begegnungszentrum Niederwinkling die Neuausrichtung des Theatervereins „KiNi – Kultur in Niederwinkling“ statt. Hauptthema der Versammlung war neben der Satzungsänderung auch die Vorstandschaftswahl.

NIEDERWINKLING Während der Musikverein und die Gemeindebücherei St. Wolfgang Niederwinkling, die ebenfalls unter der Marke „KiNi – Kultur in Niederwinkling“ agieren und bereits trägerschaftlich organisiert sind, ist nun auch die Theatergruppe eigenständig.

Einstimmig wurden neben dem Satzungsbeschluss auch die Vorstandschaft gewählt. Erster Vorsitzender ist Christian Heigl mit seiner Stellvertreterin Ilona Rybak. Zum Kassier wurde Sabine Kerschl gewählt, vertreten wird sie durch Lisa Heinrich. Schriftführerin ist Lisa Mehrl; die Stellvertretung übernimmt Kathi Knon. Als Beisitzer wurden Andy Decker, Sibylle Attenberger, Karl Kunst und Günther Kellermeier gewählt. Die Pressearbeit übernimmt Christian Pfeffer, Datenschutzbeauftragter ist Fabian Kilger.

Christian Heigl informierte als neuer Vorsitzender des Vereins über die anstehenden Aufgaben im Hinblick auf die nächste Theatersaison. Die Stückauswahl steht dabei in den nächsten Wochen im Mittelpunkt.

Fehlen durfte dabei auch nicht ein kurzer Rückblick auf das bisher erreichte. Als sich vor fünf Jahren das Dorf- und Begegnungszentrum noch im Bau befand, hat sich in Niederwinkling eine Gruppe von Theaterbegeisterten zusammengefunden. Durch eine individualisierte Stückauswahl und ständige Weiterentwicklung im spielerischen und technischen Bereich kann den Zuschauern Theaterspiel in einem ansprechenden Ambiente geboten werden. Die Spielstätte ist seit Gründung der Theatergruppe das Dorf- und Begegnungszentrum.

„Unsere Darsteller sind Menschen des alltäglichen Lebens und haben keine professionelle Ausbildung“, betonte der neue Vorsitzende. „Sie spielen, weil sie daran Freude haben und gerne auf den ‚Brettern‘ vor Publikum stehen. Jedes der Stücke wurde und wird durch sie getragen.“ Dabei erstrecken sich die Proben, Bühnenaufbauten und viele unzählige organisatorische Arbeiten über mehrere Monate bis dann alljährlich im Herbst die Vorstellungen stattfinden können. Viel Ehrenamt, Talent und Fleiß jedes einzelnen werden in die Stücke eingebracht. Der Applaus des Publikums ist dafür der Lohn.

„Wir freuen uns auf jedes neue Mitglied, viele Zuschauer und noch mehr gemeinsame Theateraufführungen“, so das Abschlusswort des neuen Vorsitzenden. Anschließend wurden dann noch einige Bühnenszenen und Backstageaufnahmen aus dem letzten Theaterstück „Don Camillo und seine Herde“ abgespielt.


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