18.11.2019, 10:06 Uhr

500 Gäste aus Disco evakuiert Stinkfisch-Attacke auf das Straubinger Sin

(Foto: The Sin/holler.blog)(Foto: The Sin/holler.blog)

Am Freitag fand die Party im „Sin“ ein jähes Ende.

STRAUBING Großer Schreck in der Nacht auf Samstag in der Straubinger Diskothek Sin: Gegen 0.30 Uhr brach auf der Tanzfläche urplötzlich ein unerträglicher Gestank aus. Disco-Chef Jörg Mündel zum Wochenblatt: „Der erste Gedanke war: Giftgasanschlag!“. Dann ging alles ganz schnell: die Notbelüftung wurde aktiviert, die rund 500 Gäste umgehend ins Freie evakuiert. Im Anschluss war die Ursache schnell gefunden. Offenbar wurde auf der Tanzfläche „Surströmming“ verschüttet. Dabei handelt es sich um sogenannten schwedischen Stinkfisch.“Der Geruch ist nicht auszuhalten“, so Mündel, „bereits beim Öffnen einer Dose muss man sich übergeben. Eine Stinkbombe, wie wir sie kennen, ist nichts dagegen“.

„Zum Glück kam niemand zu Schaden“, so Mündel. Doch durch die Evakuierung sind der Diskothek beträchtliche Einnahmen entgangen. Der Verursacher konnte in der Menge an Gästen nicht gefunden werden. Auf ihn käme jede Menge Ärger zu. Jörg Mündel appelliert deshalb eindringlich an mögliche Nachahmer, sich nicht am „Surströming“ zu versuchen. „Wir werden unser Kamerasystem so ausrichten, dass wir künftig auch die Tanzfläche im Blick haben“, so Mündel.

Mittlerweile ist der Gestank aus dem Sin gewichen. Am Freitag wird wieder ganz normal geöffnet. Und als Wiedergutmachung für den Schock vom vergangenen Wochenende gibt es für jeden Gast ein Freigetränk. Als Entschädigung werden zusätzlich im Dezember top dj’s Nils van Gogh ( bekannt durch Tomorrowland und etliche Charts Erfolge) und Sean Finn house dj aus Stuttgart im Sin auflegen.


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