06.08.2019, 13:58 Uhr

Die Stadt Straubing informiert So sieht das Sicherheitskonzept für das Gäubodenvolksfest 2019 aus

(Foto: Siegfried Kerscher)(Foto: Siegfried Kerscher)

Die Stadt Straubing gibt Infos zum Thema Sicherheit auf dem Gäubodenvolksfest 2019

STRAUBING Die Straubinger Ausstellungs und Veranstaltungs GmbH, die örtliche Polizeiinspektion und die Ordnungsbehörden der Stadt Straubing haben das Sicherheitskonzept für das Gäubodenvolksfest in den letzten Jahren permanent weiterentwickelt. Man kann daher auf einer guten Basis aufbauen, die sowohl in personeller Hinsicht als auch in Sachen Infrastruktur einen hohen Ausstattungsstandard vorsieht.

Basis des Sicherheitskonzepts bleibt das in den letzten Jahren entwickelte mehrstufige Kontrollsystem mit entsprechendem Personaleinsatz sowohl bei der Polizei als auch bei Veranstalter und Festwirten durch deren private Sicherheitsdienste. Die Kapazitäten werden dabei an die jeweils erwarteten Besucherströme angepasst. Die Überwachung beginnt bereits im Umfeld des Veranstaltungsgeländes, stichpunktartige Kontrollen an den Eingängen, auf dem Festplatz und in den Festzelten werden wieder ergänzend durchgeführt. Auch die bereits bekannten selektiven Taschen- und Personenkontrollen bleiben bestehen. In diesem Zusammenhang weisen die Veranstalter darauf hin, nach Möglichkeit auf die Mitnahme von Rucksäcken oder größeren Taschen zu verzichten. Die Festordnung verbiete zu-dem das Mitführen von Waffen sowie das Mitbringen von Hunden (außer anerkannten Begleithunden) und Getränkebehältern aus zerbrechlichem oder hartem Material.

Besucherströme werden an strategischen Stellen gebündelt, die Zugänge und Zufahrten sind mit Pförtnercontainer, Absperrschranken und an ausgewählten Stellen mit Betonteilen als Fahrzeugblockaden versehen. Weitere technische Vorrichtungen sind neben Einzäunungen in bestimmten Bereichen zum Beispiel die Videoüberwachung oder eine netzunabhängige Sicherheitsbeleuchtung. Der Personen- und der Lieferverkehr auf den Besucherstraßen werden weitgehend getrennt.

Punktuell wurde das Konzept auch heuer wieder gemeinsam modifiziert und erweitert. Bereits im Vorfeld wird sehr hoher Wert auf eine abgestimmte Koordination gelegt. Die Erfahrungen aus anderen Anlässen, bei denen nahezu alle Beteiligten ebenfalls routiniert kooperieren, sind dabei von großem Nutzen. Im Übrigen gewährleisten die Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei zusätzlich in den Wiesenwachen ein hohes Schutzniveau unmittelbar vor Ort.

Oberbürgermeister Markus Pannermayr lobt die positiven Erkenntnisse der letzten Jahre: „Alle Beteiligten setzen sich regelmäßig mit großer Ernsthaftigkeit und hohem Engagement mit dem Thema Sicherheit auseinander. Risiken werden sorgfältig und mit hoher Sensibilität abgewogen. Nach meiner Einschätzung schätzen die Besucherinnen und Besucher die gezeigte Präsenz der Einsatzkräfte und reagieren mit großer Akzeptanz und viel Verständnis für deren Arbeit.“

Auch wenn niemand eine hundertprozentige Sicherheit garantieren könne, sehen sich die Verantwortlichen auch heuer wieder gut gerüstet. Denn das Gäubodenvolksfest soll auch in diesem Jahr ein friedliches und gastfreundliches Fest werden.


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