08.02.2019, 14:11 Uhr

Freilichtspiel in Haibach „Die Lüsterweiber vom Hofberg“

(Foto: Theatergruppe Haibach)(Foto: Theatergruppe Haibach)

Mit dem neuen Stück „Die Lüsterweiber vom Hofberg“ startet der Haibacher Theatergruppe in die neue Festspielsaison.

STRAUBING-BOGEN Mit dem neuen Stück „Die Lüsterweiber vom Hofberg“ startet der Haibacher Theatergruppe in die neue Festspielsaison. Das lustige Schauspiel feiert im Juni Premiere und spielt um das Jahr 1780 auf der wildromantischen Burganlage am Hofberg in Haibach. Das Dialektstück wurde erneut von Autor Alois Winter verfasst. Auf die einzelnen Spieler und auf die Örtlichkeiten eingegangen wurde das Schauspiel von Franz Aichinger in Zusammenarbeit mit Peter und Marion Steger noch verfeinert. Die Gesamtregie übernimmt wieder in gekonnter Weise Franz Aichinger. Die Sprechproben sind in vollem Gange und so viel sei schon einmal verraten, die Lachmuskeln der Zuschauer werden nicht geschont.

Das Stück spielt um das Jahr 1780. Neben der Burg von Graf Olaf von Hayhöhnen erfreut sich dort auch das Gasthaus „Zum Goldenen Loch“ größter Beliebtheit. Gerüchte machen die Runde, dass der Graf zahlungsunfähig ist. Seine Bediensteten verzichten seit Monaten auf ihren Lohn und auch die beiden Töchter Melanie und Bettina bemerken die Sorgen ihres Vaters, der bereits Witwer ist. Dieser hat in einer rauschigen Nacht beim Glücksspiel einen Schuldschein unterschrieben, den seine beiden zwielichtigen Freunde Hannibal und Corado von Schreckabluat nun ihr Eigen nennen. Während Hannibal neben der Burg auch auf Melanie spekuliert plagen Corado Gewissensbisse. Monic betreibt „Das Goldene Loch“ als Familienbetrieb und wirtschaftet dort mit ihren Lüsterweibern am Tag und auch bei Nacht. Natürlich spielen sich dort turbulente, knisternde und urkomische Szenarien ab. Der Diener „Hitznjackl“ wird im Laufe der Geschichte zu einer entscheidenden Figur. Er kennt den Pfeiferer Jo, der mit einer Kindesentführung den Schuldschein der Schreckabluats‘ erpressen will. Er und Corado machen sich auf die Suche nach dem vermissten Jungen. Viele bunte Charaktere, darunter zahlreiche Kinder, bereichern das Stück mit viel Komik, Spannung und Dramatik. Ob die Hilfe des Studenten Rudolfs oder gar das Einschreiten der Obrigkeit zum glücklichen Ende führt …?

Die Uraufführung findet am 14. Juni statt und die folgenden Aufführungen sind am 15./ 16./ 20. und 21. Juni 2019. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr. Karten für das Freilichtspiel gibt es im Vorverkauf in der Gemeinde Haibach, Schulstraße 1, 94353 Haibach, Tel. 09963/9430390 , sowie weitere Informationen auf der Homepage unter: www.haibach-elisabethszell.de


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