15.10.2020, 10:34 Uhr

18. Oktober Kirchweihmarkt im Freilandmuseum Oberpfalz

 Foto: Ursula Hildebrand Foto: Ursula Hildebrand

Wenn man mit der Ernte nicht nur den Eigenbedarf decken konnte, sondern sogar noch durch den Verkauf Geld eingenommen hatte, dann ging die Bauernfamilie auf den Kirchweihmarkt. Auf dem Kirchweihmarkt im Freilandmuseum Oberpfalz am Sonntag, 18. Oktober, von 10 bis 17 Uhr, bieten die Aussteller die Waren an, die man auch früher schon um diese Jahreszeit gebraucht oder für den langen Winter vorbereitet hat.

Nabburg. Süße Marmeladen, eingemachte Früchte oder wärmende Kleidung. Wenn die Dunkelheit schon früh hereinbricht, dann kann man sich mit Fellen und der Wolle von Schafen warm halten oder ein wenig hausgemachten Kümmellikör genießen.

Für das baldige Weihnachtsfest bietet der Kirchweihmarkt allerlei Schönes zum Verschenken. Für Haus und Garten werden handgearbeitete Weidenkörbe angeboten, mit denen man zum Beispiel problemlos all die schönen Dinge nach Hause transportieren kann, die man vom Kirchweihmarkt mitnimmt.

In diesem Jahr gibt es auch eine Woche nach dem traditionellen Abfischen der Museumsteiche frisch geräucherte Karpfen. Außerdem wird der Museumsbäcker, Roland Paulus, unter anderem sein beliebtes Museumsbrot backen und Heidi Schneider aus Tännesberg bietet ihre Rotviehburger an. Etwas Besonderes findet um 10 Uhr am Stadel Langerbauer im Waldlerdorf statt. Das Kreisgartenamt Schwandorf zeichnet im Rahmen der Aktion „Bayern blüht – Naturgarten“ verschiedene Gärten aus dem Landkreis aus, auch das Freilandmuseum Oberpfalz ist darunter.

Dieses Jahr findet der Kirchweihmarkt nur mit Anbietern statt, die ihre Waren im freien anbieten können. Die Stände sind in größerem Abstand zueinander im gesamten Gelände verteilt. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist unbedingt einzuhalten. Im Freigelände gilt keine Maskenpflicht. Vor den Marktständen muss allerdings ein Mund-Nasenschutz getragen werden.


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