20.02.2020, 09:48 Uhr

Neunzig Instrumentalisten Das Orchester am Singrün gastiert in Nittenau

 Foto: Stefan Weinert Foto: Stefan Weinert

Das „Orchester am Singrün“ gibt sich zum wiederholten Male die Ehre in der „Regentalphilharmonie“ in Nittenau. Das Konzert findet am Samstag, 14. März, um 19.30 Uhr in der Regentalhalle im Jahnweg statt.

Nittenau. Der junge Dirigent Michael Falk, der vor zwei Jahren die Nachfolge von Lutz Landwehr von Pragenau angetreten hat, leitet das um die neunzig Instrumentalisten umfassende Orchester mit großer Streicherbesetzung, kompletten Holz- und Blechbläsersatz sowie Schlagwerk.

Michael Falk hat von 2010 bis 2015 Orchesterleitung in der Dirigierklasse von Prof. Rüdiger Bohn an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf studiert. Als Dirigent arbeitete er bereits mit dem Beethoven Orchester Bonn, den Hofer Symphonikern, dem Philharmonischen Kammerorchester Berlin und vielen mehr zusammen. Ihm und dem Orchester gemeinsam sind die Freude am Musizieren und die Begeisterung für symphonische Musik. Die hervorragenden Leistungen des Orchesters wurden bereits mit der Verleihung des Kulturförderpreises der Stadt Regensburg, der Kulturstiftung der Rewag und den Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz bestätigt.

Mit den „Valses nobles et sentimentales“ (Edle und gefühlvolle Walzer) kommt ein Werk des französischen Komponisten Maurice Ravel zur Aufführung. Die Suite, bestehend aus acht Walzern, wurde 1911 für Klavier veröffentlicht und erschien 1912 als Orchesterversion. Das Oboenkonzert in D-Dur von Richard Strauss entstand 1945 und gilt als das schwierigste seiner Gattung. Die Anregung dazu kam von einem 24-jährigen Oboisten, der als GI während der amerikanischen Besatzung zu Gast bei Strauss war. Solist bei diesem Konzert ist Sebastian Raffelsberger, der 1991 in Freiburg geboren ist. Mit elf Jahren bekam er bereits Oboenunterricht, studierte dann bei Prof. Emanuel Abbühl in Mannheim und bei Prof. Ralph van Daal in Maastricht. Orchestererfahrungen sammelte er beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, beim NDR Elbphilharmonie-Orchester Hamburg und bei der Badische Philharmonie Pforzheim.

Im Jubiläumsjahr des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven darf natürlich ein Werk von ihm nicht fehlen. So kann man die 6. Sinfonie (Pastorale) ohne große Verrenkungen in den Kontext brennender Fragen zu Umwelt- und Klimaschutz stellen, denn was könnte aktueller sein als eine Sinfonie, die in Tönen über die Natur, genauer „über das Verhältnis von Mensch und Natur nachdenkt?“ wie es Juan Martin Koch, aus dem Programmheft zitiert, beschreibt.

Karten zu 15 Euro, ermäßigt zehn Euro gibt es im Touristikbüro der Stadt Nittenau unter der Telefonnummer 09436/ 90 27 33 und an der Abendkasse.


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