22.10.2019, 13:37 Uhr

Verabschiedung Ortsheimatpfleger geht in Ruhestand – zahlreiche Kollegen verabschieden Manfred Henn

(Foto: Angelika Niedermeier)(Foto: Angelika Niedermeier)

Der Ortsheimatpfleger der Stadt Maxhütte-Haidhof, Manfred Henn, wurde in den Ruhestand verabschiedet. „Dein Herz schlägt für unsere Stadt, beispielgebend für nachfolgende Kolleginnen und Kollegen! Herzlichen Dank für deine tiefe Verbundenheit zu unserer Stadt!“, so verabschiedete Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank den Ortsheimatpfleger in den Ruhestand. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen waren der Einladung zur Verabschiedung gefolgt.

MAXHÜTTE-HAIDHOF In ihrer Abschiedsrede ging Plank auf den beruflichen Werdegang Manfred Henns ein. Nach dem Besuch der Realschule in Burglengenfeld und der Einstellungsprüfung für den mittleren, nichttechnischen Dienst begann sein beruflicher Lebensweg bei der Stadt Maxhütte-Haidhof. Henn wurde aufgrund des Beschlusses des Stadtrates Maxhütte-Haidhof 1973 zum Stadtassistentenanwärter ernannt. Es folgten die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe sowie die Ernennung zum Stadtassistenten 1978. Weitere Beförderungen zum Sekretär und Verwaltungsobersekretär schlossen sich an. 1982 wurde ihm die Urkunde für die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ausgehändigt. Es folgte die Beförderung zum Verwaltungshauptsekretär, zum Verwaltungsamtsinspektor sowie 2011 die Beförderung zum Verwaltungsinspektor mit Amtszulage. In diesen 46 Jahren, die er für die Stadt tätig war, standen unterschiedliche Aufgabengebiete an: Wohnungsverwaltung, Versicherungsangelegenheiten, Experte für die Regulierung von Wild- und Jagdschäden, Schülerbeförderung, Gastschulanträge, Personalamt in Vertretung sowie die Bestellung zum Behördenselbstschutzberater nach einer zusätzlichen Ausbildung. Für die Geschichte der Stadtentwicklung und das Archiv hatte Henn schon immer ein sehr großes Interesse. Er besuchte verschiedene Veranstaltungen für das Archivwesen für Gemeinden im Staatsarchiv Amberg und vertrat dann die Interessen der Stadt bei der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Kommunalarchive. Am 20. November 2014 wurde Henn durch einstimmigen Beschluss des Stadtrates zum Ortsheimatpfleger bestellt. Dieses Amt übte er seit 1. Januar 2015 mit großer Leidenschaft aus.

In ihrer Laudatio kam die Bürgermeisterin auch auf den Menschen Manfred Henn zu sprechen. „Manfred ist ein Original“, so Plank. Mit seiner fast prosaischen Art brachte er die Kolleginnen und Kollegen oftmals zum Schmunzeln oder auch zum Nachdenken. Henn hat die besondere Gabe, die Dinge in schöne Worte zu fassen. Auch die Liebe hat Henn im Amt gefunden: 1989 heiratete er seine Kollegin Christina. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Größten Dank sprach Plank für Henn als Ansprechpartner für „Diverses“ aus. Man konnte mit allem zu Manfred Henn kommen, es wurde erledigt. „Danke Manfred, diese Loyalität sucht ihresgleichen“, so die Bürgermeisterin.

Es reihten sich noch weitere verschiedene Redner ein. Für den Personalrat dankte Johannes Ortner für die gute Zusammenarbeit, für die Kämmerei schloss sich Karl-Peter Würstl an. Beide wünschten Henn einen geruhsamen Ruhestand. Im Anschluss wurde Henn von der Bürgermeisterin noch eine Urkunde für sein Wirken als Ortsheimatpfleger überreicht.

Bevor man sich dann das gemeinsame Mittagessen schmecken ließ, verabschiedete sich Manfred Henn noch von seinen Kolleginnen und Kollegen. Er ließ sein Leben Revue passieren, angefangen bei seiner Kindheit bis heute. Er erzählte von verschiedenen Stationen in seinem Leben, von bereits verabschiedeten Kolleginnen und Kollegen und holte so immer wieder einzelne Schmankerl und lustige Geschichten hervor, welche die Gäste oft sehr zum Schmunzeln und Lachen brachten. „So wünschen wir dir, lieber Manfred weiterhin alles Gute und viel Gesundheit in deinem Ruhestand und eine schöne Zeit zusammen mit deiner Ehefrau Christina“, hörte man von vielen Kollegen zum Abschluss.


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