23.09.2019, 08:04 Uhr

Schwandorf ist Kulturstadt Heimatministerium fördert grenzüberschreitendes Leuchtturmprojekt

(Foto: Stefan Sussbauer)(Foto: Stefan Sussbauer)

„Die gemeinsame Geschichte und Kultur mit unseren tschechischen Nachbarn machen den Grenzraum zu einer einzigartigen Heimat – er ist heute ein attraktiver Lebens- und Arbeitsraum für Jung und Alt im Herzen Europas“, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Samstag, 21. September, in Schwandorf bei der Vorstellung des Leuchtturmprojekts „Kulturstadt Bayern-Böhmen“.

SCHWANDORF Schwandorf wurde in Anerkennung für das vielfältige Kulturleben der Stadt sowie des jahrzehntelangen grenzüberschreitenden Engagements neben Wunsiedel als „Kulturstadt“ ausgewählt. Das mehrmonatige, grenzübergreifende Programm der „Kulturstadt Schwandorf 2020“ bietet ein breites Spektrum an bayerisch-tschechischen Kulturveranstaltungen und gipfelt in der „Woche der Nachbarn“, die vom 20. bis 24. Mai 2020 in Schwandorf stattfindet. „Auch knapp 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wollen wir weiter an der Brücke zwischen West und Ost bauen. Gerade hier trägt unsere bayerische Heimatstrategie Früchte. Ein Motor des Erfolgs ist das bayerisch-tschechische Entwicklungsgutachten mit der Umsetzung von Leuchtturmprojekten“, betonte Füracker.

Durch die beiden Kulturstadtprogramme in den Jahren 2020 in Schwandorf und 2021 in Wunsiedel soll die Grenzregion als attraktiver Kulturstandort beworben und die Grenzregion noch enger verflochten werden. Über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit werden neue Partnerschaften geknüpft und durch das touristische Angebot zusätzlich wirtschaftliche Impulse ausgelöst. Der Bavaria Bohemia e. V./Centrum Bavaria Bohemia als Projektträger bündelt unter dem Dach der „Kulturstadt Bayern-Böhmen“ zahlreiche Einzelveranstaltungen, die in örtlicher Eigenverantwortung organisiert werden.


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