23.08.2019, 21:30 Uhr

Kleinkunstbühne Der „Keller No. 10“ feiert Fünfjähriges

Ramona Grosser, Roland Konopisky, Christine Hüttinger, Claudia Feldmeier, Helga Forster und Hans Deml. Foto: T. Kolb (Foto: T. Kolb)Ramona Grosser, Roland Konopisky, Christine Hüttinger, Claudia Feldmeier, Helga Forster und Hans Deml. Foto: T. Kolb (Foto: T. Kolb)

Am 3. Oktober jährt es sich, dass die Idee von Roland Konopisky und Hans Deml, in Burglengenfeld eine Kleinkunstbühne zu etablieren, Wirklichkeit wurde. Der „Keller No. 10“ wird dann bereits fünf Jahre alt. Über 80 Veranstaltungen wurden dabei vom Team des Kellers organisiert, die meisten davon waren ausverkauft. Nun liegt das Herbstprogramm 2019 vom „Keller No. 10“ vor und das hat es diesmal besonders in sich.

BURGLENGENFELD Fünf Jahre ist es her, dass Gastwirt Roland Konopisky und Musiker Hans Deml beschlossen, in Burglengenfeld eine damals klaffende Lücke zu schließen und eine Kleinkunstbühne zu etablieren. Sie sollte den vielen Kulturschaffenden in den Bereichen Musik, Theater und der Kleinkunst im Allgemeinen in unserem Raum als Auftrittsmöglichkeit dienen, bei der ihnen das Publikum seine volle Aufmerksamkeit schenken kann. Mit dem alten Bierkeller 10 in der Kellergasse fanden sie die passende Location und mit dem Verein „Kultur und Mehr …“ und der Stadt Burglengenfeld die richtigen Partner für die Umsetzung des Vorhabens.

Der „Keller No. 10“ ist stolz darauf, dass er sich finanziell allein durch seine Einnahmen trägt. Er hat sich mittlerweile zu einem Schmuckstück verwandelt und das Organisationsteam ist auf ein Dutzend ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer angewachsen.

Für das Jubiläumsprogramm haben sich die Programmverantwortlichen Helga Forster und Hans Deml einiges einfallen lassen und Bewährtes und Neues aus den unzähligen Bewerbungen ausgesucht. Den Beginn machen wird am 14. September die „Arnie van Straaten Band“ um den Schwandorfer Pfarrer Arne Langbein, einem virtuosen Leadgitarristen, der sich seit vielen Jahren unter Bluesrock-Freunden einen großen Namen erspielt hat. Zum Jubiläum gibt’s dann einen doppelten Paukenschlag. Mit dem Isar-Indianer Willy Michl kommt eine Münchner Legende und der Erfinder des bayerischen Blues am 27. September in den „Keller No. 10“. Seine Konzerte sind spontankreative Ereignisse, er hat kein festes Programm. Eine Woche später, am 4. Oktober, kommt mit Ludwig Seuss der Pianist der Spider Murphy Gang. Er bringt eine der interessantesten deutschen Louisiana Blues und Zydeco Bands in herausragender Allstarbesetzung

mit. Das Romy-Börner-Quartett bietet am 25. Oktober einen Abend mit Schlagern des Films der 30er- und 40er-Jahre des letzten Jahrhunderts mit Liedern wie „Ich hab‘ das Fräulein Helen baden seh’n“, „Bel Ami“, „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ oder „Er heißt Waldemar“ und „Sag‘ beim Abschied leise Servus“. Die „Sunny Songdays“ am 8. November sind eine zwölfköpfige A-Capella-Gruppe aus Amberg mit einem Programm, das von Swing bis zu mitreißendem Rock’n‘Roll reicht. Die weiten Gefilde der „American Roots Music“ sind das Revier, in dem „Uncle Sally“ am 23. November unterwegs ist. Neben Old-Time Music, Folk-Music, Blue Grass und Country werden die fünf Musiker um Uli Dirscherl unter anderem fündig bei Neil Young, Bob Dylan, Dolly Parton oder auch bei hierzulande unbekannteren Acts, wie Old Crow Medicine Show. Den lustigen Jahresabschluss macht schließlich einmal mehr Stephan Karl („Schmarrnkerl & Funkerl“, „BULs Brothers“) am Donnerstag den 12.12.2019 mit seinem Solo-Programm „Wunder, Wahnsinn, Weihnachten - Humorvoll durch die Weihnachtszeit“.

Karten im Vorverkauf gibt es unter www.okticket.de oder bei den vielen Vorverkaufsstellen, wie zum Beispiel im Buch-und Spielladen in Burglengenfeld. Zum Programm des Kellers gibt es Infos uim Internet nter www.keller10.de.


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