18.07.2019, 10:10 Uhr

26 Lieder gespielt „M.T.M Wurzelwasser“ begeisterte in Maxhütte-Haidhof

Mathias Kellner, Tobias Heindl und Martin Dietl hatten insgesamt über 30 Lieder im Gepäck. (Foto: Rebecca Federer)Mathias Kellner, Tobias Heindl und Martin Dietl hatten insgesamt über 30 Lieder im Gepäck. (Foto: Rebecca Federer)

Die Band „M.T.M Wurzelwasser“ gastierte am Donnerstag, 11. Juli, bereits zum sechsten Mal in Maxhütte-Haidhof und die Fangemeinde scheint in der Heimatstadt von Tobias Heindl weiter zu wachsen. Bestimmt fand es der eine oder andere Besucher schade, dass das Konzert in der Mittelschulhalle und nicht wie ursprünglich geplant vor der schönen Kulisse des Schlosses Pirkensee stattfand, aber es tat dem Konzert in keiner Weise einen Abbruch: Fast 140 Besucher kamen, um M.T.M zum ersten oder zum wiederholten Mal live zu sehen.

MAXHÜTTE-HAIDHOF Die drei Musiker Tobias Heindl, Mathias Kellner und Martin Dietl heizten dem Publikum wieder ordentlich ein. Lieder wie „Wohin die Reise“, „Herz aus Gold“ und „Frei bleiben“ gehören mittlerweile fest zum Programm. Die beiden Coverversionen „Wunderwand“ von Oasis „Wonderwall“ und „Hallelujah“ von Leonard Cohen sorgten für große Begeisterung und bei manchem Zuhörer auch für Gänsehaut.

Nach etwa einer Stunde gab es eine Pause, in der die Wasserwacht Maxhütte-Haidhof die Besucher mit Getränken versorgte. Auch in der zweiten Hälfte des Abends sorgte M.T.M für einen schönen Mix aus Liedern zum Mitklatschen und aus ruhigen, zum Nachdenken anregenden Liedern wie „Abwärts und Bergauf“ von Wolfgang Ambros, „Dein Leben“ und „Kalt und Kälter“. Die beiden Titel „Irgendwann bleib i dann durt“ und „Fürstenfeld“ brachten das Publikum zum Toben. Es wurden zahlreiche Smartphones gezückt, die Zuhörer sangen und klatschten mit und der anschließende Applaus hielt lange an.

„Ich muss schon sagen: Das macht mich wieder stol,z ein Maxhütter zu sein“, kommentierte Heindl den lauten Beifall. Und noch ein weiterer Maxhütter stand vergangenen Donnerstag des Öfteren auf der Bühne: Der aus Leonberg kommende Martin Barth, genannt „Spider“, hatte während des Konzerts zahlreiche Gastauftritte und saß bei dem Lied „Einfach Leb’n“ sogar selbst am Mikrophon. „Er macht uns zum größten Trio der Welt“, scherzte Heindl.

Nach insgesamt 26 Liedern und einigen Zugabe-Rufen folgten noch sechs weitere Songs, ehe sich das Konzert nach über drei Stunden dem Ende neigte. Mit einem einfachen „Servus“ verließen die drei Musiker die Bühne und hinterließen nach einem langen, gelungenen Abend viele glückliche Gesichter.


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