01.05.2019, 00:14 Uhr

Kultur Historischer Arbeitskreis besuchte Cadolzburg und Fürth

(Foto: Andreas Karl)(Foto: Andreas Karl)

2017 eröffnete die Bayerische Schlösserverwaltung auf der zum Teil kriegszerstörten Cadolzburg im Landkreis Fürth ein neues Burgerlebnismuseum, das mittelalterliche und zeitgenössische Architektur, originale Objekte, Hands-on-Stationen und moderne Medieneinheiten unter einem Dach vereint. Seither konnte es über 100.000 Besucher begeistern und gilt als eines der modernsten Geschichtsmuseen Bayerns.

TEUBLITZ Der Burglengenfelder Dr. Sebastian Karnatz, wissenschaftlicher Referent der Bayerischen Schlösserverwaltung, begleitete das Projekt fünf Jahre lang und berichtete in seiner Führung auch über die grundsätzlichen methodischen Überlegungen. Die 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nicht nur beeindruckt von dem imposanten mittelalterlichen Gebäude und seiner vielfältigen Geschichte, sondern auch von Maßnahmen und Methoden der modernen Denkmalpflege sowie der zeitgemäßen Museumsgestaltung und -pädagogik. Im Anschluss an die Besichtigung der Cadolzburg wurde noch die Stadt Fürth und das dortige Jüdische Museum Franken besucht, das die Geschichte einer der bedeutendsten jüdischen Gemeinden Bayerns nachzeichnet. Enge wirtschaftliche Beziehungen zu Fürth bestanden in der Zeit der Glas-Polierwerke der Oberpfalz, die Zulieferbetriebe der Fürther Spiegel-Hersteller waren.


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