30.04.2019, 11:49 Uhr

Bergbautradition in Maxhütte-Haidhof Der Förderturm in Deglhof bekommt ein neues Gesicht

Heribert Dächert (Leiter Bauhof), Hans Märkl (zweiter Vorsitzender Bergknappenverein), Johann Greger (erster Vorsitzender Bergknappenverein) und Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank vor dem Förderturm in Deglhof. (Foto: Stadt/Niedermeier)Heribert Dächert (Leiter Bauhof), Hans Märkl (zweiter Vorsitzender Bergknappenverein), Johann Greger (erster Vorsitzender Bergknappenverein) und Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank vor dem Förderturm in Deglhof. (Foto: Stadt/Niedermeier)

Der Förderturm in Deglhof, der an die Bergbautradition in Maxhütte-Haidhof erinnert und 2004 nach der Umsetzung vom Stadtpark an seinem jetzigen Standort in Deglhof aufgestellt wurde, musste nun erneuert werden. Das alte Holzgerüst war laut Statiker sehr baufällig und nicht mehr sicher.

MAXHÜTTE-HAIDHOF 2001 wurde der Förderturm im Stadtpark aufgestellt und musste hier dem Bau der Grundschule weichen. Die Firma Holzbau Schmalzbauer wurde nun beauftragt, das alte Holzgerüst durch ein neues zu ersetzen. Der neue Turm misst genau wie der alte Turm 7 Meter an Höhe, das Fichtenholz wurde nun ausgetauscht durch Lärchenholz, um so die Lebenszeit zu verlängern.

Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank bedankte sich für die Erneuerung des Förderturms. Ein herzliches Dankeschön ging auch an Johann Greger, den ersten Vorsitzenden des Bergknappenvereins Ponholz, mit seinen 80 Bergknappen für deren Engagement. Durch die Wiederaufstellung des Förderturmes bleibe ein allgegenwärtiges und sichtbares Andenken an die stolze Bergbautradition auch für nachfolgende Generationen erhalten, da der Bergbau die Industriegeschichte der Stadt entscheidend mitgeprägt hat. Mit der Entdeckung der Braunkohle war die industrielle Entwicklung des Raumes Maxhütte-Haidhof vorgezeichnet. Hieraus entstand die Stadt Maxhütte-Haidhof. So sei die enge und herzliche Verbundenheit der Stadt mit der bergmännischen Tradition sehr gut verständlich und nachvollziehbar.


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