10.01.2019, 21:54 Uhr

14.000 Kilometer, 459 Tage, 26 Länder Fotoreportage – zu Fuß nach Jerusalem und zurück

(Foto: Abseitsreisen)(Foto: Abseitsreisen)

Johannes Maria Schwarz lief von Lichtenstein nach Israel und wieder zurück. Mit Filmsequenzen, Bildern, Tonaufnahmen und Leseproben aus dem „Tagebuch eines Jerusalempilgers“ nimmt er die Menschen mit auf eine besondere Reise – einen 14.000 Kilometer langen Pilgerweg, der nie in die Fremde, sondern stets in die Heimat führte.

AMBERG Am 1. Mai 2013 startete Johannes Maria Schwarz seinen Pilgerweg von Triesenberg in Lichtenstein Richtung Osten. Er stieg über die schneebedeckten Alpen, kämpfte sich durch die schlammigen Wälder der Slowakei, passierte armselige Dörfer in der Karpatenukraine, floh vor rumänischen Hirtenhunden, litt in russischen Straßengräben, kam zur Ruhe in georgischen Höhlenklöstern, kletterte mit einem Hund auf den höchsten Berg Armeniens, verhandelte mit iranischen Grenzsoldaten, lachte in kurdischen Wohnzimmern, sang leise in aramäischen Kirchen, saß mit jordanischen Beduinen am Lagerfeuer und blickte empor zum unfassbaren Sternenhimmel in der israelischen Wüste bevor er nach 230 Tagen in Jerusalem ankam. Halbzeit. Denn zurück ging es ebenfalls zu Fuß.

Auf seinem Weg verteilte er – vor allem dank der Spendenbereitschaft seiner ehemaligen Pfarrei – umgerechnet 25.000 Euro, unter anderem an ein Spital für Bedürftige in Rumänien, für eine Heizung in einer Dorfpfarrei in der Ukraine, ein Behindertenprogramm in Georgien, ein Landspital in Armenien und ein integratives Schulprojekt für Juden, Christen und Muslime in Israel. Abenteuerlich, mitreißend und humorvoll – ein preisgekrönter Vortrag, den es am Samstag, 2. Februar, um 19.30 Uhr im Musikomm Amberg zu sehen und zu hören gibt!


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